Deutscher Kulturförderpreis
Freie Kunst stärkt unsere Demokratie, inspiriert zum Dialog und ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft. Damit Kunst und Kultur ihre Wirkung entfalten können, braucht es verlässliche Förderung – auch aus der Wirtschaft. Als Verein, der seit über 75 Jahren unternehmerisches Kulturengagement begleitet und unterstützt, ist es uns ein besonderes Anliegen, herausragende Beispiele zu würdigen.
Aus diesem Anspruch heraus wurde 2006 der Deutsche Kulturförderpreis ins Leben gerufen. Seither zeichnet er Unternehmen und Stiftungen aus, die mit ihren Projekten zeigen, wie vielfältig und wirkungsvoll Kulturförderung in Deutschland ist – und damit einen wichtigen Beitrag zu einer freien Gesellschaft leisten.
Warum sich eine Bewerbung lohnt
Mit dem Deutschen Kulturförderpreis werden Unternehmen und Stiftungen ausgezeichnet, die mit ihrem Engagement für Kunst und Kultur Verantwortung übernehmen und gesellschaftliche Wirkung entfalten. Eine Bewerbung bietet die Chance, dieses Engagement sichtbar zu machen und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Der Preis schafft Aufmerksamkeit weit über die eigene Branche hinaus und würdigt Projekte, die durch Qualität, Innovationskraft und Nachhaltigkeit überzeugen. Renommierte Partner, eine unabhängige Jury und die hohe öffentliche Wahrnehmung verleihen den Auszeichnungen besondere Strahlkraft.
Die feierliche Preisverleihung bringt jährlich Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien zusammen. Sie bietet Gelegenheit zum Austausch, eröffnet neue Perspektiven und schafft wertvolle Verbindungen innerhalb eines einzigartigen Netzwerks für unternehmerisches Kulturengagement.
Deutscher Kulturförderpreis 2027: Neues Bewerbungsverfahren
Mit dem Deutschen Kulturförderpreis 2027 wird das Bewerbungsverfahren ab Herbst 2026 neu aufgestellt. Dank einer Rolling Application können Bewerbungen künftig ganzjährig eingereicht werden.
Für den Preiszyklus 2027 gilt der 15. Februar 2027 als Stichtag. Alle bis dahin eingegangenen Bewerbungen werden für die Auswahl des Deutschen Kulturförderpreises 2027 berücksichtigt.
Neu ist außerdem die Möglichkeit für Kulturinstitutionen, ihre Förderpartner und Unterstützerunternehmen für den Preis vorzuschlagen. So können herausragende Beispiele unternehmerischen Kulturengagements noch gezielter sichtbar gemacht werden.
Die Ausschreibung für den Deutschen Kulturförderpreis 2027 wird Anfang November veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie in Kürze an dieser Stelle.
Rückblick Deutscher Kulturförderpreis 2026
Der Deutsche Kulturförderpreis 2026 zeichnete herausragendes unternehmerisches Engagement für Kunst und Kultur aus. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 11. Juni in Hamburg wurden die BMW Group, G. A. Röders GmbH & Co. KG und die Sparkasse Chemnitz für ihre beispielhaften Kulturförderprojekte ausgezeichnet.
Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien kamen zusammen, um die Vielfalt und Wirkung kulturellen Engagements aus der Wirtschaft zu würdigen. Die nominierten Projekte zeigten die große Bandbreite unternehmerischer Kulturförderung – von kultureller Bildung über bildende Kunst bis hin zu innovativen interdisziplinären Formaten. Ausschlaggebend für die Jury waren insbesondere künstlerische Qualität, Innovationskraft, nachhaltige Wirkung und außergewöhnliches Engagement.
Preisverleihung in Hamburg
Am 11. Juni 2026 fand die feierliche Preisverleihung in Hamburg bei der Hapag-Lloyd AG statt. Einblicke in den Abend im Zeichen der unternehmerischen Kulturförderung erhalten Sie in unserer Bildergalerie.
Die Preisträgerunternehmen 2026
BMW Group mit dem Projekt „SPIELART“
Seit über drei Jahrzehnten findet das internationale Theaterfestival »SPIELART« in München statt. Hervorgegangen ist »SPIELART« aus Spielmotor München e. V., einer 1979 von der Landeshauptstadt München und der BMW Group gegründeten gemeinsamen Initiative, die als älteste bestehende Public-Private-Partnership im deutschen Kulturbereich gilt. Ausgehend von Theater- und Kulturveranstaltungen entwickelte sich das Theaterfestival »SPIELART« zu einer international vernetzten Festivalplattform mit Produktionen aus Süd- und Ostasien, Afrika und Osteuropa. »SPIELART« reflektiert aktuelle gesellschaftliche Diskurse zu Multikulturalität, postkolonialen Perspektiven und globalem Austausch.
G.A. Röders GmbH & Co. KG mit dem Projekt „Kultur in der Kleinstadt, kleine Kulturstadt“
G.A. Röders verbindet auf besondere Weise Industrie und Kultur im Herzen der Stadt: Stadt und Unternehmen prägen sich gegenseitig und schaffen ein lebendiges Miteinander. Dies zeigt sich exemplarisch in Ausstellungen wie der von Professor Rentmeister, in Veranstaltungen in der Gießereihalle sowie in der gezielten Förderung von Künstlern im Umfeld des Unternehmens.
Kulturhauptstadt-Sparkasse Chemnitz mit der Unterstützung von Projekten im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres „Chemnitz 2025: Kulturhauptstadt Europas“
Chemnitz und die Region trugen 2025 den Titel "Kulturhauptstadt Europas". Die Sparkasse hat die Bewerbung, die Vorbereitung und Durchführung mit getragen. Sie hat über 100 Projekte gefördert und unzählige eigene organisiert. Auch nach dem offiziellen Kulturhauptstadt-Jahr setzt sie ihre Förderung fort. Die Sparkasse ist u. a. Partner des „Theater der Welt“ (Deutschlands größtes internationales Festival für zeitgenössische Bühnenkunst) und des Kunstfestivals „Begehungen“. Sie unterstützen die kostenfreien Kultur-Stadtführungen, die seit 2025 Besucher durch Chemnitz führen. Und sie fördern das 2025 neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff-Museum mit weiteren Maßnahmen.
Mediale Berichterstattung
Die ausgezeichneten Projekte und das Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger fanden weit über den Abend der Preisverleihung hinaus Resonanz. Nachfolgend finden Sie ausgewählte Presseberichte zum Deutschen Kulturförderpreis 2026.
3sat Kulturzeit
Die Sendung Kulturzeit berichtete über den Deutschen Kulturförderpreis 2026 und stellte die Bedeutung unternehmerischen Engagements für Kunst und Kultur einem breiten Publikum vor. Ab Minute 26 finden Sie den Beitrag zur Preisverleihung. Hier geht es direkt zur Sendung.
Handelsblatt
Das Handelsblatt beleuchtet die Preisträger des Deutschen Kulturförderpreises 2026 und zeigt, welche Rolle Haltung, Kontinuität und gesellschaftliche Verantwortung für eine erfolgreiche Kulturförderung spielen. Hier finden Sie den ganzen Artikel.
Als einer der größten öffentlich-rechtlichen Sender Deutschlands bietet das ZDF mediale Reichweite und sorgt dafür, dass ausgezeichnetes Kulturengagement bundesweit sichtbar wird.
Das Handelsblatt als führende deutsche Wirtschafts- und Finanzzeitung verleiht dem Preis zusätzlich Relevanz im wirtschaftlichen Umfeld und stellt sicher, dass Kulturförderung auch in Unternehmen und Stiftungen die Aufmerksamkeit erhält, die sie verdient.
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Inspiration aus den letzten Jahren
Lernen Sie die Preisträgerunternehmen und -stiftungen der vergangenen Jahre kennen und entdecken Sie, wie vielfältig und wirkungsvoll Kulturförderung sein kann.