KALEIDOSKOP -
Förderpreis für kulturelle Vielfalt
Eine neue Förderinitiative für Nordrhein-Westfalen.
In einer vielfältigen Gesellschaft braucht es Orte und Projekte, die Begegnung ermöglichen, Dialog fördern und gegenseitigen Respekt stärken. Gerade dort, wo unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinandertreffen, entsteht Potenzial für neue Perspektiven – wenn Austausch gestaltet wird. Die verbindende Kraft von Kunst und Kultur spielt dabei eine zentrale Rolle.
Hier setzt KALEIDOSKOP an: Ziel ist es, die gesellschaftliche Wirkung von Kunst und Kultur ins Zentrum zu setzen und in konkreten Kooperationen wirksam werden zu lassen. So kann kulturelle Teilhabe unterstützt und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden.
Die Idee
Gemeinsam mit der TARGOBANK vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft mit KALEIDOSKOP drei Förderpreise an Projekte in Nordrhein-Westfalen, die über Kulturangebote Antworten auf gesellschaftliche Fragestellungen geben. Im Zentrum soll die Zusammenarbeit zwischen einem gemeinnützigen künstlerischen Partner und einer sozialen Einrichtung stehen. Beide Partner bringen ihre Stärken in das geförderte Projekt ein und wirken gleichberechtigt zusammen.
Mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 100.000 Euro sollen drei Projekte gefördert werden: Für große und mittlere Projekte mit Wirkungsort in Nordrhein-Westfahlen bestand die Möglichkeit, sich auf Projektförderungen in Höhe von 50.000 bzw. 30.000 Euro zu bewerben. Für Projekte mit Wirkungsort in Duisburg bestand darüber hinaus eine zusätzliche Fördermöglichkeit: Sie konnten auch für den DU_Kultur|en_Award berücksichtigt werden, der gezielt lokale Projekte in Duisburg mit 20.000 Euro unterstützt.
Bewerben konnten sich sowohl bereits bestehende Programme als auch neue Initiativen aus allen künstlerischen Bereichen, unabhängig davon, ob sie einem etablierten Kulturbetrieb zugeordnet sind oder nicht.
Der Förderzeitraum begann mit der Bekanntgabe der ausgewählten Projekte am 13. Juni 2026. Eine Umsetzung ist bis spätestens 31. Dezember 2027 möglich. Die Projekte können über den gesamten Zeitraum angelegt sein, jedoch auch eine kürzere Laufzeit umfassen.
Die Jury 2026
Die Fachjury wurde durch den Kulturkreis berufen und besteht aus Expert:innen aus dem sozialen und kulturellen Bereich sowie aus Personen mit Erfahrung in der Arbeit mit den jeweiligen Zielgruppen. Ergänzt wird die Jury durch eine Vertreterin des Förderpartners TARGOBANK sowie einen Vertreter des Kulturkreises:
- Mechthild Eickhoff, Geschäftsführerin Fonds Soziokultur
- Dr. Christian Esch, Kulturmanager, Direktor NRW KULTURsekretariat a.D.
- Krystian Lada, Programmdirektor Ruhrtriennale
- Louwrens Langevoort, Kulturmanager
- Rodger Masou, Geschäftsführer Kulturkreis der deutschen Wirtschaft
- Kathleen Rahn, Direktorin Marta Herford
- Aslı Sevindim, Integrationsbeauftragte NRW
- Tine Vogt, Geschäftsleitung TARGOBANK Kundencenter Standort Duisburg
Nähere Informationen zu den Juryteilnehmenden finden Sie hier.
Haben Sie Fragen?
Digitale Sprechstunde
Bei konkreten Fragen zur Förderung, zu den Bewerbungsunterlagen sowie zum Ablauf des Auswahlverfahrens konnte ein digitaler Termin bei Dr. Alexandra Schildhauer direkt über das System gebucht werden.
Die Auswahlkriterien
Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt durch eine unabhängige Fachjury. Im Mittelpunkt stehen Vorhaben, die künstlerische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz überzeugend verbinden und das Potenzial haben, nachhaltige Wirkung zu entfalten.
Wer wird gefördert:
- Gefördert werden Projekte mit einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen einem künstlerischen Partner und einer sozialen Einrichtung.
- Beide Seiten müssen ihre jeweiligen Kompetenzen klar einbringen und die Kooperation inhaltlich tragfähig gestalten.
- Kultur soll nicht isoliert gedacht, sondern als verbindende Kraft begriffen werden – als Raum für Begegnung, Teilhabe und Dialog.
- Projekte, die (neue) Allianzen ermöglichen, unterschiedliche Perspektiven zusammenführen und konkrete gesellschaftliche Wirkung entfalten.
Diese Aspekte spielen eine zentrale Rolle:
- Eine nachvollziehbare gesellschaftliche Zielsetzung des Projekts
- Qualität und Professionalität der künstlerischen Umsetzung
- Reichweite und Zugänglichkeit für die definierte Zielgruppe
- Eine plausible und transparente Projekt- und Finanzplanung
- Sowie das Potenzial, Impulse über das konkrete Projekt hinaus zu setzen
Der zeitliche Ablauf
- Ausschreibungsstart: 23. März 2026
- Digitale Sprechstunde: 9. April 2026
- Infoabend in Düsseldorf: 14. April 2026
- Bewerbungsschluss: 26. April 2026
- Jurysitzung: Mai 2026
- Preisverleihung in Duisburg: 13. Juni 2026

Der Förderpartner TARGOBANK
Die TARGOBANK ist Teil der TARGO Deutschland GmbH und verfügt über knapp 100 Jahre Erfahrung auf dem deutschen Bankenmarkt. Sie betreut rund 4 Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden.
Das Angebot für Privatkund:innen umfasst Konten und Karten, Kredite, Angebote zur Geld- und Vermögensanlage sowie Versicherungen (über die ACM Deutschland). Angebote für Geschäfts- und Firmenkunden ergänzen das Geschäftsmodell, darunter eine Autobank. Über Corporate Banking bietet die TARGOBANK Unternehmens- und Sonderfinanzierungen für den gehobenen Mittelstand sowie Finanzierungslösungen in den Bereichen Factoring, Leasing und Investitionsfinanzierung.
Um nah an ihren Kund:innen zu sein, betreibt die TARGOBANK rund 340 Standorte in mehr als 250 Städten in Deutschland Standorte und ist online sowie telefonisch 24/7 erreichbar.
Hauptsitz der TARGOBANK ist Düsseldorf. Deutschlandweit beschäftigt sie 7.700 Mitarbeiter:innen. Davon sind rund 3.000 in Duisburg beschäftigt, wo das Kundencenter und die IT angesiedelt sind. Hinzu kommen Büros in Mainz (Factoring) und Frankfurt (TARGOBANK Corporate Banking).
Die TARGO Deutschland GmbH ist eine Tochter der genossenschaftlichen Crédit Mutuel Alliance Fédérale, einer der größten und finanzstärksten Banken Europas.
Ihre Ansprechpartnerinnen
Allgemeine Fragen zu KALEIDOSKOP, der Bewerbung und für andere Themen können Sie jederzeit eine E-Mail an kaleidoskop@kulturkreis.eu richten.


