Preisträger 2026 ist Benjamin Günst
Beim Finalkonzert am 30. April 2026 im Großen Saal des Konzerthauses Berlin überzeugte er Jury und Publikum gleichermaßen. Gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Steven Sloane präsentierte Benjamin Günst ein Programm, das durch künstlerische Exzellenz, Eigenständigkeit und eine besondere stilistische Offenheit bestach. Die von den Finalist:innen selbst entwickelten Programme machten unterschiedliche künstlerische Handschriften sichtbar – zwischen klassischem Repertoire, neuen Kontextualisierungen und persönlichen Setzungen.
In der Begründung der Jury heißt es: Benjamin Günst überzeugte durch seine Authentizität, hohe technische Präzision und einen ausgeprägten musikalischen Gestaltungswillen. Sein Spiel zeichnet sich durch erzählerische Klarheit und künstlerische Souveränität aus. Benjamin verbindet exzellentes handwerkliches Können mit einem feinen Gespür für musikalische Kommunikation und Zusammenarbeit.
Benjamin Günst ist somit Preisträger des Musikpreises der deutschen Wirtschaft 2026.
Der Förderbereich Musik wird vom G. Henle Verlag, der Peter Klöckner-Stiftung sowie von Dr. Arend Oetker unterstützt.

Benjamin Günst in der Berliner Philharmonie erleben
Das Preisträgerkonzert „Zwei Welten, ein Konzert“ im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin vereint den aktuellen Träger des Musikpreises der deutschen Wirtschaft mit dem Kompositionspreisträger 2026 und spannt einen Bogen von Barock über die Moderne bis in die Gegenwart.
Den Auftakt bildet Hed Bahacks „Letting Go“, das einen zeitgenössischen Akzent setzt und die kreative Kraft des aktuellen Kompositionspreisträgers erlebbar macht. Mit Heinrich Ignaz Franz Bibers Passacaglia g-Moll aus den Rosenkranzsonaten folgt ein Schlüsselwerk der Sololiteratur für Violine, das bis heute durch seine formale Strenge und expressive Tiefe beeindruckt. Sergej Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 beschließt das Programm mit einer einzigartigen Verbindung von lyrischer Kantabilität, virtuoser Brillanz und rhythmischer Prägnanz.
So entsteht ein Konzertabend, der die Spannweite musikalischer Ausdrucksformen über mehrere Jahrhunderte hinweg hörbar macht und künstlerische Eigenständigkeit ebenso wie interpretatorische Präsenz unmittelbar erfahrbar werden lässt.
Tickets für das Konzert in Berlin erhalten Sie hier:
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Benjamin Günst bei der Kulturkreis-Tournee erleben
Mit der Kulturkreis-Tournee erhalten unsere Musikpreisträger:innen eine nachhaltige Förderung und die Möglichkeit, bei ausgewählten Festivals aufzutreten. Die Tournee eröffnet jungen Musiker:innen vielseitige Bühnenerfahrungen, von kammermusikalischen Formaten bis hin zu großen Konzerten mit Orchesterbegleitung.
Benjamin Günst begeistert mit einem abwechslungsreichen Programm, das Virtuosität, künstlerische Ausdruckskraft und instrumentale Souveränität verbindet. Die Tournee führt ihn an besondere Konzertorte, vom Heidelberger Frühling bis in die Festivalatmosphäre der Rheingauer Weinberge.
Die Termine auf einen Blick:
30. März - Heidelberger Frühling
21. Juli - Ludwigsburger Schlossfestspiele
13. August - Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
24. und 25. August - Rheingau Musik Festival
7. September - Lucerne Festival
10. September - Beethovenfest Bonn
Weitere Informationen und Tickets erhalten Sie über die Websites der Festivals. Wir wünschen viel Freude.

Rückblick: Finalkonzert des Musikpreises der deutschen Wirtschaft
Hier finden Sie die Bilder des Abend im Konzerthaus Berlin.
Seit 1953 unterstützt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft junge, aufstrebende Talente im Bereich Musik. Der Musikpreis der deutschen Wirtschaft soll dabei zu Beginn einer Musikkarriere als kraftvolle Unterstützung dienen und richtet sich an Musiker:innen unter 30 Jahren im deutschsprachigen Raum mit erkennbarem Potenzial für eine erfolgreiche Laufbahn.
In diesem Jahr wurden Benjamin Günst (Violine), Chelsea Guo (Klavier/Sopran) und Sarah Luisa Wurmer (Zither) von der Jury für den mit 15000 Euro dotierten Musikpreis nominiert.
Die drei Finalist:innen des Musikpreises 2026:

Benjamin Günst (Violine) überzeugte die Jury mit einer ausgeprägten Tonkultur, hoher technischer Präzision und einem starken musikalischen Gestaltungswillen. Sein Spiel ist von erzählerischer Klarheit, stilistischer Offenheit und großer Präsenz geprägt – solistisch ebenso wie im kammermusikalischen Kontext. Dabei verbindet er exzellentes Handwerk mit einem feinen Gespür für musikalische Kommunikation und künstlerische Zusammenarbeit.

Chelsea Guo (Klavier/Sopran) beeindruckte durch ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit als Pianistin und Sopranistin. In ihren Programmen verbindet sie Klavier- und Vokalmusik zu einer eigenständigen künstlerischen Form von großer Intimität und Ausdruckskraft. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch stilistische Sicherheit, musikalische Intelligenz und eine überzeugende Bühnenpräsenz aus.

Sarah Luisa Wurmer (Zither) setzt mit konzeptioneller Tiefe und klanglicher Neugier markante Impulse für die Zither als Konzertinstrument. Ihre Programme verbinden unterschiedliche Klangwelten, neue Werke und eigene Arrangements zu einer zeitgemäßen musikalischen Sprache. Mit großer Vermittlungskraft und künstlerischer Klarheit rückt sie ihr Instrument in neue Kontexte.
Vergangene Veranstaltungen
FINALKONZERT DES MUSIKPREISES DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT 2026
mit dem Konzerthausorchester Berlin
Donnerstag 30.04.2026 · 19.00 Uhr · Großer Saal, Konzerthaus Berlin
Das Finalkonzert des Musikpreises brachte Benjamin Günst (Violine), Chelsea Guo (Piano und Sopran) und Sarah Luisa Wurmer (Zither) auf die große Bühne des Konzerthauses Berlin. Begleitet wurden die Finalist:innen dabei vom Konzerthausorchester unter der Leitung des Dirigenten Prof. Steven Sloane.
Das Repertoire des Konzertabends wurde von den Finalist:innen selbst ausgewählt und umfasst Werke von u.a. Ludwig van Beethoven, Hildegard von Bingen, Henri Casadeus, Maurice Ravel, Giacomo Puccini und Antonio Vivaldi.
Das ausführliche Programm des Abends können Sie hier einsehen.

Wir danken unseren Förderern
Der Förderbereich Musik wird vom G. Henle Verlag, der Peter Klöckner-Stiftung sowie von Dr. Arend Oetker unterstützt.

Die Jury 2026
Der Jury unter Leitung von Prof. Dr. Tobias Wollermann, Vorsitzender Gremium Musik des Kulturkreises und Group Vice President Corporate Responsibility Otto Group, gehören an:
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Christiane Weber (Lucerne Festival)
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Ursula Haselböck (Festspiele Mecklenburg-Vorpommern)
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Beate Herbert (Ludwigsburger Schlossfestspiele)
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Thorsten Schmidt (Heidelberger Frühling)
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Steven Walter (Beethovenfest Bonn)
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Dr. Anette Semrau (Beethovenfest Bonn)
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Michael Herrmann (Rheingau Musik Festival)
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Timo Buckow (Rheingau Musik Festival)
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Friedrich Thiele, Fachberater
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Prof. Steven Sloane, Fachberater
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Vertreter:innen des Gremiums Musik (Kulturkreis der deutschen Wirtschaft)
