Deutscher Kulturförderpreis 2020/21: Bewerber mit Covid-19-Bezug

Zusätzlich zu den regulären vier Preiskategorien des Deutschen Kulturförderpreis wird 2020/21 ein Sonderpreis für ein herausragendes Kulturförderprojekt im Kontext von COVID-19 ausgelobt. Von den über 130 eingereichten Kulturförderprojekten haben über 40 Projekte einen konkreten Bezug zur Covid-19-Pandemie.

Am 27. Mai 2021, 17.30 Uhr, werden die Preisträger des Deutschen Kulturförderpreises 2020/21 unter www.kulturkreis.eu/kulturfoerderpreis bekannt gegeben.


Action-Light VeranstaltungstechnikAllgäuer ÜberlandwerkAUDI Bayer Bayernwerk BHS CorrugatedBMW Daimler Deutscher Sparkassen- und Giroverbanddm-drogerie marktDr. Hildegard Schnetkamp StiftungDully&DaxECE elinor mit GLS BankEngel & Völkers FöhrenviaM Ernst von Siemens KunststiftungEWE StiftungFlughafen Stuttgartfritz-kolaGEMA Jürgen Ponto-StiftungPalast PromotionPEMA Possehl-StiftungProvisuell pst medienbühneRobert Bosch KrankenhausSAGA Sennestadt Sparkasse Freiburg-Nördlicher BreisgauSparkasse MarkgräflerlandSpiegelberger KunststiftungSüddeutscher Verband reisender Schausteller und HandelsleuteTOTAL DeutschlandTRUMPF Vonovia Westdeutsche LotterieWilo-Foundation

Zu den weiteren Wettbewerbsprojekten


Action-Light Veranstaltungstechnik
Karneval digital: Kulturgut erhalten und heimatliches Brauchtum fördern
Die pandemiebedingten Hygiene- und Abstandsregeln machen übliche Karnevalsaktivitäten in diesem Jahr unmöglich. Daher unterstützt die Actionlight GmbH unter dem Motto "Karneval digital: Kulturgut erhalten und heimatliches Brauchtum fördern" die K.G. Rot-Weiss Spay bei der Durchführung einer kostenlosen digitalen Karnevalsveranstaltung. Um Büttenreden, Sketchen, Tanz- und Gesangsdarbietungen eine geeignete Bühne zu bieten, wurde ein über 200 Quadratmeter großes Studio mit professioneller Bühnentechnik errichtet. In unterschiedlichen Setttings konnten die Aktiven so ihre Auftritte auf großer Bühne vor laufender Kameras absolvieren.
Action-Light: Karneval digital © Hermann Volk

© Ralf Lienert / Allgäuer Zeitung
Allgäuer Überlandwerk GmbH
AÜW KultStream
Das Allgäuer Überlandwerk wurde im Jahr 2020 100 Jahre. Da die geplanten Aktionen und Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie nicht möglich waren, entwickelte das Unternehmen das Projekt "AÜW KultStream". Ziel war es, die regionale Kulturszene zu unterstützen und ein digitales Kulturprogramm anzubieten. In Zusammenarbeit mit regionalen Veranstaltungstechnikern, dem örtlichen Kulturamt, unterschiedlichen Medienpartnern und Insitutionen wurde eine Veranstaltungs-Location für das Streaming-Projekt geschaffen. Verschiedene regionale Künstler*innen konnten dort auftreten und ihr Programm über die Firmen-Website direkt in die Wohnzimmer streamen. Ein Spendenkanal bei betterplace.org generierte insgesamt 14.000 Euro für die Künstler*innen, davon 9.000 Euro freiwillige Spenden der Zuschauer.

AUDI AG
Audi Sommerkonzerte
2020 feierten die Audi Sommerkonzerte 30. Jubiläum. Trotz Pandemie hat das klassische Musikfestival unter der künstlerischen Leitung von Lisa Batiashvili im Jubiläumsjahr unter dem Motto "Together for Music" stattgefunden. Erstmals hat die AUDI AG die Konzertreihe digital veranstaltet und weltweit über ihre Corporate-Kanäle im Rahmen der Markenkampagne #AudiTogether gestreamt. 72.380 Menschen haben die Konzerte aus über 30 Ländern auf YouTube, LinkedIn, Twitter und www.audi.com verfolgt. Insgesamt wurde mit den Audi Sommerkonzerten eine Reichweite von 3,4 Mio. erreicht. Bei den Konzertübertragungen auf dem Audi Werkgelände durften exklusiv Mitarbeiter der AUDI AG als Publikum teilnehmen. Darüber hinaus fanden Nachbarschaftskonzerte in Ingolstädter Gärten statt. Die Digitalisierung der Audi Sommerkonzerte wird auch über 2020 hinaus fortgesetzt, um Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen.
Audi Sommerkonzerte digital © AUDI AG

© FND / Aterballetto
Bayer
stART-Festival Spezial
Bayer Kultur und die Bayer-Standorte Berlin und Weimar haben einige Kreative in Zeiten von COVID-19 als Zeichen der Solidarität finanziell und mental unterstützt und dafür im April 2020 das stART-Festival Spezial initiiert. Beteiligt waren Künstler*innen, die bereits in der Vergangenheit das Kulturangebot von Bayer bereichert haben. Das Resultat nach drei Wochen: Über 20 Künstler*innen, 37 Videos mit rund 500 Minuten Kunstgenuss und über 10.000 Klicks im Internet

Bayernwerk
Kulturpreis Bayern
Seit 2005 verleiht das Bayernwerk den Kulturpreis Bayern für herausragende Leistungen in Kunst und Wissenschaft. Ausgezeichnet werden fünf Künstler*innen in Bayern für ihr bedeutendes künstlerisches Wirken sowie 33 Absolvent*innen und Doktorand*innen der bayerischen Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und staatlichen Kunsthochschulen. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht zusätzlich einen Sonderpreis. Durch den Kulturpreis Bayern soll ein Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt geleistet werden und zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region entstehen.
© Phoenix Contact GmbH & Co KG André Köller

© Susanne Kempf
BHS Corrugated
Voilà! Kunst gegen Corona
Mit der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown wurde auch die Kunstszene zum Stillstand gebracht. Susanne Kempf, Künstlerin und Kuratorin, veranlasste die Situation, die neue digitale Ausstellungsreihe "Voilá! Kunst gegen Corona" zu entwickeln und sofort umzusetzen. Mit dem Projekt, das mindestens bis zum Ende der Pandemie fortgesetzt werden soll, will die Kuratorin KünstlerInnen jeden Alters, die sich in der Pandemie-Phase kreativ ausdrücken, zumindest virtuell zusammenbringen. BHS Corrugated hat die Möglichkeit für Menschen erkannt, sich durch das virtuelle Ausstellungsprojekt kreativ mit der Pandemie auseinanderzusetzen und unterstützt dieses Engagement seit der zweiten Ausstellung. Neben der finanziellen Förderung begleitet das Unternehmen die Ausstellungen auch in der Kommunikationsarbeit.

BMW Group
Staatsoper für alle 2020
Am 6. September 2020 lud BMW gemeinsam mit der Staatsoper Unter den Linden zur „Staatsoper für alle“ ein. Dabei wurde nicht nur Beethovens 250. Geburtstag, sondern auch das 450-jährige Bestehen der Staatskapelle Berlin gefeiert. Durch die Covid-19-bedingten Auflagen fand die Veranstaltung mit einer reduzierten Zuschauerzahl von 2.000 Personen statt. Das Open-Air-Konzert war ein wichtiges Zeichen für die Rückkehr der Kultur und zugleich eine Geste des Dankes an diejenigen, die durch ihre Arbeit in systemrelevanten Bereichen die Gesellschaft maßgeblich unterstützen. Für diesen Personenkreis war ein gesondertes Kartenkontingent reserviert. Die restlichen Eintrittskarten standen anschließend kostenfrei öffentlich zur Verfügung.
„Staatsoper für alle“ 2020 © Franziska Krug/Getty Images

© Daimler AG
Daimler AG
"be a mover"-Tour 2020 während COVID-19
Zur Stärkung des gesellschaftlichen Engagements im Rahmen der konzerneigenen Corporate Citizenship Initiative WE CARE WE DO WE MOVE gründete die Daimler AG 2019 die „be a mover“-Community. „Be a mover“ ist ein Aufruf sowohl an die eigene Organisation als auch an die Gesellschaft, Positives in der Welt zu bewegen. Social Media Netzwerke und Veranstaltungen dienen der Initiative dabei zum Austausch und zur Generierung von Aufmerksamkeit. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie hat Daimler gemeinsam mit Mitgliedern der „be a mover“ Community Aktivitäten auf den Weg gebracht, um zum einen Kunst- und Kultur in diesen schweren Zeiten zu fördern.

Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Meisterschüler-Meister" im Covid-Sonderprogramm "ins Freie"
Mit der Förderung der Stiftung Schloss Neuhardenberg trägt der DSGV dazu bei, historisch-architektonische Kleinodien wie Schloss Neuhardenberg zu erhalten und die märkische Region zu stärken, die sich zu einem kulturellen Leuchtturm in Brandenburg entwickelt hat. Auch im Pandemie-Jahr 2020 konnte begabten jungen Musiker*innen der Austausch mit etablierten Vertreter*innen ihres Fachs (wie Daniel Hope und Jan Vogler) auf Schloss Neuhardenberg ermöglicht werden. Durch das im Kontext von Covid-19 entwickelte Veranstaltungsformat "Ins Freie" erhielten die Musiker*innen eine Chance, ihr Können auf der Bühne vor Publikum zu präsentieren
© Ins Freie / Rundbogenzelt: Patrick Pleul, dpaZB

© Mona Heller
dm-drogerie markt
Music Lab - Join the Sound
Das Music Lab ist ein digitales Orchester. Unabhängig von Bildung, Geschlecht oder Alter ermöglicht es einen niedrigschwelligen Zugang zu klassischer Musik. In Video-Tutorials und Live-Workshops werden die Teilnehmer*innen dazu angeleitet, eigene Videos von ihrer Stimme oder ihrem Instrument aufzunehmen. Mit den eingereichten Musikclips der Teilnehmer*innen sowie Aufnahmen mit Originalstimmen der Profis erstellt das Zukunftslabor ein gemeinsames "Split-Screen"-Gesamtkunstwerk, in welchem sich jede*r Teilnehmer*in wiederfindet, für kurze Zeit Teil eines weltberühmten Orchesters wird und Gemeinschaft, Wertschätzung und Selbstwirksamkeit erlebt.

Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung
Junior Meisterkurse
Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie entschloss sich die Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur Unterstützung freiberuflicher Musiker*innen zu leisten, in dem sie Junior-Meisterkurse in der Region des Firmensitzes in Oldenburg organisiert: Die Idee ist, die derzeitigen Kapazitäten von Profimusiker*innen zu nutzen und ihnen mit den Junior-Meisterkursen eine Verdienstmöglichkeit zu schaffen. Die Teilnahme an den intensiven Kursen soll den Jugendlichen neue Inspiration geben und die Liebe zum eigenen Instrument wieder entflammen. Gemeinsam mit dem Oldenburgischen Staatstheater wurde ein Pool besonders betroffener freiberuflicher Musiker*innen zusammengestellt. Alle Kosten für die Meisterkurse werden von der Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung übernommen, damit die Teilnahme für die Schüler kostenlos ist.
© Homepage Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung

© Screenshot Waschdieflossen.de
Dully&Dax
"Wasch die Flossen!"
MusikerInnen, Prominente und Kinder singen für saubere Flossen auf der ganzen Welt! Anlässlich der Corona-Pandemie hat das Kreativ-Team Dully&Dax das Mitmach-Projekt „Wasch die Flossen!" entwickelt. In einem musikalischen Trickfilm zeigt Hai Johnny wie man – basierend auf den WHO-Empfehlungen – richtig die Hände wäscht. Auf dem dazu gehörigen Internetportal kann man den Musik-Trickfilm in fünf Sprachen anschauen und alle benötigten Materialien herunterladen, um auch aus der Ferne mitzusingen, zu musizieren oder den Film mit einem eigenen Song zu vertonen. So soll für mehr Spaß am Waschbecken gesorgt und dazu beigetragen werden, ein wichtiges Thema erfolgreich zu kommunizieren. Auch viele Prominente haben bei dem ehrenamtlich entstandenen Projekt mitgemacht. Auf dem eigenen Youtube-Kanal sind Cover-Versionen und Neukompositionen in zehn Sprachen und mehr als 23.000 Klicks zu verzeichnen. Die Animation des Film hat das Trickstudio Lutterbeck übernommen, das verwendete Lied stammt von der Band „Bullte aus Bo.“

ECE Group
Hilfsaktion "Kultur hält zusammen"
Die Dorit & Alexander Otto Stiftung wurde 2011 von dem Hamburger Unternehmerpaar Dorit und Alexander Otto gegründet. Die Stiftung steht der ECE Group sehr nahe, dessen CEO Alexander Otto ist, und von der sie regelmäßig Spenden für ihre Förderarbeit erhält. Während der anhaltenden Corona-Pandemie hat die Dorit & Alexander Otto Stiftung die Hilfsaktion "Kultur hält zusammen" initiiert und fördert notleidende Künstler*innen in Hamburg mit einer Gesamtsumme von einer Million Euro. Die Hilfsaktion soll dazu beitragen, dass Künstler*innen auch unter den existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie weiter ihrer Arbeit nachgehen können, sodass die Vielfalt der Hamburger Kulturlandschaft erhalten bleibt.
© Dorit & Alexander Otto Stiftung

© elinor
elinor gemeinsam mit der GLS Gemeinschaftsbank
#KunstNothilfe
Um Kunst- und Kulturschaffenden während der Corona-Pandemie zu helfen, hat das Startup elinor gemeinsam mit der GLS Bank bereits am 19. März 2020 die #KunstNothilfe ins Leben gerufen. Bisher wurden mehr als 350.000 Euro von über 1.500 Spender*innen eingeworben. Über 500 Kunst- und Kulturschaffende erhielten bisher dadruch Unterstützung. Aus der KunstNothilfe sind zudem mehrere Projekte, wie die Aktion "Fenster auf" oder "BackstageHelden" hervorgegangen, die die Kultur stützen. das Unternehmen stellt seine Software und Rechtsstruktur zur Verfügung, um schnelle Hilfen zu ermöglichen. Neben der Mobilisierung der Öffentlichkeit wurde auf diese Weise auch auf die schwierige berufliche Situation der Kunstszene aufmerksam gemacht.

Engel & Völkers Föhr / Amrum Immobilien
MKdW-3D
Während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 unterstützte Engel & Völkers Föhr/Amrum Immobilien das Museum Kunst der Westküste dabei, einen exklusiven 3D-Rundgang durch die bereits aufgebauten Ausstellungen zu entwickeln. MKdW-3D powered by Engel & Völkers ermöglicht den virtuellen Besuch der Ausstellungen des Museums mit kurzweiligen Video-Führungen und Artist-Talks, lyrischen Streifzügen, musikalischen Improvisationen und Kreativ-Workshops aus der Kunstvermittlung.
© Museum Kunst der Westküste, 2020

Vicente Patíz © enviaM
envia Mitteldeutsche Energie
Kulturstream
Der enviaM Kulturstream, ist ein kulturelles Musik- und Konzertevent, im Wasserkraftwerk Mittweida. Künstler aus Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt traten an sechs Nachmittagen für ein hybrides Feierabendkonzert auf. 50 Mitarbeiter*innen konnten die Veranstaltungen vor Ort besuchen, die Karten wurden im Intranet verlost wurden. Wer keine Karten gewonnen hat, konnte das Konzert via Livestream zuhause verfolgen. Neben dem Dank an die Mitarbeiter*innen für ihren Einsatz während der Pandemie war ein weiteres Ziel die Unterstützung lokaler Künstler*innen, welche durch die Pandemie starke Einschnitte im Arbeitsalltag und in der Finanzierung ihres Lebensunterhalts hatten.

Ernst von Siemens Kunststiftung
Corona-Förderlinie für Freiberufler in öffentlichen Museen
Die Ernst von Siemens Kunststiftung fördert Restaurierungen von kunsthistorisch relevanten Exponaten und kunsthistorischen Ausstellungen, Bestandskataloge und Werkeverzeichnisse. Hier sind in den öffentlichen Museen und Sammlungen häufig selbstständige Wissenschaftler*innen und Restaurator*innen tätig. Von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind diese Freiberufler in besonderem Maße betroffen. Um diese Berufsgruppe an den Museen halten zu können und in eventuellen Notlagen zu unterstützen, hat die Ernst von Siemens Kunststiftung kurzfristig eine neue Förderlinie aufgelegt.
© Ernst von Siemens Kunststiftung

© EWE Stiftung
EWE Stiftung
Corona Nothilfefonds
Mit einem Nothilfefonds hat die EWE Stiftung im Frühjahr 2020 rund 50 Vereine und ehrenamtliche Organisationen aus Kultur und Bildung unterstützt, die infolge der Corona-Krise in finanzielle Notlagen geraten sind. Die Soforthilfe hatte ein Volumen von insgesamt 25.000 Euro. Die Stiftung hat jeden Fall einzeln geprüft und zeitnah entschieden, sodass das Geld innerhalb von fünf Werktagen zur Verfügung stand. Vorgesehen waren einmalige Förderungen in Höhe von bis zu 500 Euro.

Flughafen Stuttgart
Stuttgart Airport als Gastgeber für 1:1 Concerts
Wo sich sonst Reisende tummeln, herrschte im vergangenen Jahr eine ungewohnte Ruhe: Aufgrund der Corona-Pandemie waren im Terminal 1 des Stuttgarter Flughfens kaum Passagiere unterwegs. Anfang Mai 2020 wurde diese seltene Stille kunstvoll unterbrochen: Die menschenleere Abflughalle des baden-württembergischen Landesflughafens war Schauplatz der weltweit ersten 1:1 Concerts an einem Flughafen. Das Staatsorchester Stuttgart und das SWR Symphonieorchester schafften gemeinsam mit den Initiatoren und dem Stuttgart Airport als Gastgeber die Möglichkeit eines musikalischen Live-Erlebnisses unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen: Ein*e Musiker*in spielte für eine*n Hörer*in und schuf ein intimes Konzerterlebnis trotz gewahrter Distanz.
1 to 1 Concerts © Maks Richter

© fritz-kulturgüter GmbH
fritz-kola
clubretter
Gemeinsam mit BUDNI hat fritz-kola im Frühjahr 2020 die Aktion "clubretter" ins Leben gerufen, um die Hamburger Clublandschaft in Form von Spenden zu unterstützen. Die fritz-kulturgüter GmbH, als Initiator des Projekts, designte, finanzierte und produzierte die erste Charge an "clubretter"-Shirts und stellte diese dem Partner BUDNI für den stationären Verkauf über dessen Filialen bereit. Nach einer erfolgreichen ersten Charge schloss sich der FC St. Pauli für zwei weitere Chargen an. Neben den BUDNI-Filialen verkaufte jetzt auch der Hamburger Fußballclub die Shirts über seinen Online-Shop und den Fan-Shop am Millerntor-Stadion. Insgesamt kamen durch die Aktion über 50.000 Euro der Hamburger Clubstiftung zugute.

GEMA
Corona-Nothilfeprogramm
Um die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie bestmöglich abzufedern, hat die GEMA ein 40 Millionen Euro umfassendes Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder beschlossen, innerhalb dessen Komponisten, Textdichter und Musikverleger finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen können. Das Nothilfe-Programm besteht aus zwei Säulen: Mit dem „Schutzschirm LIVE“ stellt die GEMA eine pauschale Nothilfe zur Verfügung, mit der Musikurheber eine Vorauszahlung auf ihre künftigen Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten beantragen können. Beim „Corona-Hilfsfonds“ für existenziell gefährdete GEMA-Mitglieder bot die GEMA eine einmalige Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro. Mit dem rund 5 Millionen Euro hohen Budget konnten 2.376 GEMA-Mitglieder unterstützt werden. Auch das Format #GEMAStage-Livestreams, dem 250.000 Musikbegeisterte folgten, gewährte schnelle Hilfe für Nachwuchskünstler*innen, die sich so auf einer digitalen Bühne zeigen konnten.
© Philipp Lützenburger

© Frohberg / Jürgen Ponto-Stiftung
Jürgen Ponto-Stifung
Corona Nothilfefonds
Im April 2020 hat die Jürgen Ponto-Stiftung spontan einen Corona Nothilfefonds für Künstler*innen aufgelegt, die von der Pandemie in besonderer Weise betroffen waren. Mit dem Nothilfefonds hat sich die Sitftung an alle jemals von der Stiftung geförderten Künstler*innen gewandt, die zu diesem Zeitpunkt die Altersgrenze von 40 Jahren nicht überschritten hatten. Diejenigen, die besonders unter der Krise zu leiden hatten, erhielten die Möglichkeit, bei der Stiftung einen Betrag von bis zu 1.000 Euro zu beantragen.

Palast Promotion
Wi für Kultur
Die Palast Promoton GmbH unterstützt das gemeinnützige Projekt „Wi für Kultur“. Dieses hat das Ziel, Wiesbadens Kulturschaffende direkt und unbürokratisch, mental und finanziell während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Das Online-Charity Festival für die regionale Kulturszene in Wiesbaden und Umgebung bot in bereits fünf erfolgreichen Streams eine ausgewogene Mischung von Live-Auftritten (Bands / Musiker, Rock, Pop, Klassik, Tanz, Ballett, darstellende und bildende Kunst, Literatur und Comedy). Zudem konnten Künstler*innen, Verantwortliche der öffentlichen Hand, private Träger von Kunst und Kultur sowie Sponsoren im Rahmen von kurzen Interviews oder Gesprächsrunden zu Wort kommen. Durch die Unterstützung von Sponsoren und Spenden über die Webseite www.wifuerkultur.de wurden bislang über 130.000 Euro gesammelt. Mit den Spenden der Aktion konnten bereits über 80 Wiesbadener Kunstschaffende unterstützt werden.
© Veranstalter

© pema.de
PEMA Vollkorn-Spezialitäten
DIGITALE KULTUR
Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste sich der Vollkornspezialist PEMA neue Wege ausdenken, sein vielschichtiges kulturelles Engagement auch weiterhin einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Lösung war DIGITALE KULTUR: Kunstwerke, Darbietungen, Informationen und Lese-Tipps wurden digital aufgenommen und einem großen Kreis von Freunden des Hauses und über Social Media allen interessierten Menschen angeboten. Auf diese Weise setzt PEMA seine kulturelle Arbeit auf digitalem Weg fort.

Possehl-Stiftung
Aktion "Kulturfunke"
Gemeinsam mit dem neu entstehenden Lübecker "Kulturtreibhaus", einer freien Initiative von Kulturschaffenden und -institutionen, entwickelte die Possehl-Stiftung im Mai 2020 die Aktion "Kulturfunke": Freie Künstler*innen und Kulturschaffende, die durch das Raster der gängigen Förderangebote in der Coronakrise fallen, konnten sich mit einem Vorhaben um eine Förderung in Höhe von jeweils bis zu 6.000 Euro bewerben. Die Mittel konnten umgehend abgerufen werden. So konnte die Stiftung in kürzester Zeit einen Beitrag dazu leisten, Kultur in den Alltag der Lübecker*innen zurückzubringen und die vielfältige kulturelle Szene zu unterstützen. Die Aktion "Kulturfunke" wurde in 2021 bereits fortgeführt.
© 1_Constanze Martini | 2_RUDOLF Fotografie 3_Anne Sturm | 4_Von Brita Rehsöft zur Verfügung gestellt | 5_T.M.A. Wagner 8_Anne Schulte und Brigitta Jahn | 7_Andreas Bock

© Dennis Daletzki
Provisuell Mathias Schindler
Notfalllehrwerkstatt für Auszubildende
Durch die Initiative der Firma Provisuell konnte zum Jahresbeginn 2021 eine "Notfalllehrwerkstatt" in Bielefeld eingerichtet werden. Rund 30 Auszubildende sind dort angemeldet und werden über sechs Monate unterrichtet. Der Stammbetrieb sichert dabei den Unterricht im Bereich "Fachkraft für Veranstaltungstechnik". Die Betriebe können sich als Dozenten mit Räumlichkeiten oder Material einbringen und somit die praktische Ausbildung ihrer Auszubildenden weiter gewähreisten.

pst medienbühne
LeseLounge von 8 bis 8
Mit dem LeseLounge e.V. hat der Geschäftsführer von pst medienbühne einen Verein gegründet, der normalerweise Vorleseaktionen in Schulen, Kitas, Seniorenheimen und Krankenhäusern umsetzt. Der Verein organisiert Bücherschränke und fördert mit der LeseLounge-Akademie die Sprech- und Vorlesekultur. Mit Beginn der Corona-Pandemie sind die VorleserInnen der LeseLounge ins virtuelle Wohnzimmer umgezogen und lesen nun bei der Aktion von 8 bis 8 über die eigene Homepage via Live-Stream auf YouTube, bei Twitch, Facebook- und Instagram für Kinder und Erwachsene vor.
© LeseLounge e.V. "Stream M. Mittermeier"

© Chen Ruo Bing, oT, Acryl auf Lwd, 45x120cm, 2020, Covid Station, RBK Stuttgart
Robert Bosch Krankenhaus
Künstlerische Ausgestaltung der Covid-19-Station
Die im Oktober 2020 bezogene Covid-Station wurde mit 19 originalen Kunstwerken des international bekannten Künstlers Chen Ruo Bing ausgestattet. Diese wurden vom Künstler eigens für die Station gemalt und auf die architektonischen Begebenheiten und Bedürfnisse der Patienten angepasst.

SAGA Siedlungs-AG
SAGA Balkonprogramm
Um die Folgen der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen und Schließungen kultureller Einrichtungen für seine MieterInnen zu mildern, entwickelte die SAGA Unternehmensgruppe und deren Tochterunternehmen ProQuartier ein Balkonprogramm. Ziel der Aktionen war unter anderem, die Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts in Zeiten von Kontaktverboten und Ausgangsbeschränkungen. In Kooperation mit vielen Vereinen wurden Fitness-Programme angeboten, bei denen man vom Balkon aus mitmachen konnte. In Kooperation mit fünfzehn lokalen KünstlerInnen wurden Balkonkonzerte organisiert, die für Abwechslung im Alltag der Bewohner und gleichzeitig für Aufträge für die von der Krise betroffenen Hamburger Künstler sorgten.

© Sennestadt GmbH
Sennestadt
Wo ein Hans ist, ist ein Weg!
Die ab 1956 entstandene Sennestadt wurde von Hans Bernhard Reichow nach dem Konzept einer "organischen Stadtbaukunst" geplant, um die Wohnungsnot im kriegszerstörten Bielefeld zu lindern. Um die Stadt bewohnerfreundlich zu gestalten, legte man hier stets Wert auf „Kunst am Bau“ und Kulturtreffpunkte. Die Sennestadt GmbH – gegründet, um die damaligen Stadtbaupläne zu realisieren – ist kommunaler Partner im Forschungsprojekt MobiliSta, einem Reallabor für zukünftige Mobilität – geplant mit aktivierender Bürgerbeteiligung. Um das Projekt auch während der Pandemie 2020 weiterzuführen, erfanden die Initiatoren das Maskottchen Hans, einen grünen Gartenzwerg, der in Social Media und Lokalpresse den Blick auf notwendige Veränderungen lenkt. Unter dem Motto "Wo ein Hans ist, ist ein Weg" haben Kunstaktionen im Sommer und Herbst 2020 für jeermann im öffentlichen Raum wahrnehmbar den Blick auf die Themen Stadtentwicklung und Mobilität gerichtet.

Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mit Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe
#infreiburgzuhause
#inFreiburgzuhause wurde kurz nach der Verkündung des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH initiiert, um der Kulturszene in Freiburg in der Zeit zu helfen, in der sie nicht mehr arbeiten und kein Publikum mehr empfangen kann. Idee war es, in Zeiten des Lockdowns eine Plattform anzubieten, auf der künstlerisches Programm und Publikum, live aus den Freiburger Spielstätten, virtuell mit hoher Qualität wieder zusammenkommen können und Elemente wie das Programm (Livestreaming), Kasse (Bezahlsystem Freiwillige Beiträge) und soziale Kontakte (Chat) auf einer Seite zentral simuliert werden. Auf der Seite www.infreiburgzuhause.de wurden seit dem 27. Mai 2020 insgesamt 53 kulturelle Livestreaming-Veranstaltungen aus über 25 Freiburger Spielstätten gestreamt (Stand 20.1.2021). Bisher haben fast 50.000 Nutzer Live-Streaming-Veranstaltungen über die Plattform gesehen und es kamen rund 46.000 Euro Publikumserlöse bei insgesamt 53 Veranstaltungen zusammen.
© Raphael Pietsch

© Sylvia T. Verwick
Sparkasse Markgräflerland
Corona-Mosaik
32 KünstlerIinnen aus dem Markgräflerland haben in einem einheitlichen Holzrahmen jeweils ein Werk im Format 40 x 40 cm geschaffen. Alle Werke zusammen bilden das „Corona-Mosaik“, eine facettenreiche großformatige Wandarbeit, die vom Juli 2020 bis Ende Februar 2021 im Markgräfler Museum Müllheim ausgestellt wurde. Zu diesem Förderprojekt hatte die Stiftung der Sparkasse Markgräflerland zur Förderung von Kunst und Kultur im Frühsommer 2020 eingeladen. Sie wollte den Künstlerinnen und Künstlern in einer Zeit, in der fast alle Veranstaltungen und Ausstellungen abgesagt oder verschoben wurden, zur Seite stehen und hat die Werke noch vor ihrem Entstehen zum Festpreis angekauft.

Spiegelberger Kunststiftung
PArt - Die digitale Kunstmarktplattform in der Corona-Krise
Durch die Corona-Pandemie wurde den Künstler*innen die Möglichkeit genommen ihre Werke in klassischen Ausstellungen zu zeigen und zu verkaufen. Die Spiegelberger Stiftung entwickelte deshalb die digitale Kunstmarkt-Plattform PArt. Alle Werkerlöse fließen vollständig an die derzeit 350 teilnehmenden Künstler*innen und deren Galerien. Eine prominent besetzte Jury gewährleistet dabei die künstlerische Qualität. Parallele Benefiz-Auktionen speisen einen Hilfsfonds, der bereits über 125.000 EUR ausschütten konnte. Die Plattform bietet Unternehmenssammlungen ein umfassendes Begleitprogramm. Kunstfreunden werden zudem tägliche digitale Atelierbesuche und kuratierte Ausstellungen geboten. PArt ist eine Stiftungsinitiative und finanziert sich ausschließlich über Partner und aus Spenden.
Jurysitzung Part © Spiegelberger Stiftung

© Berny Meyer
Süddeutscher Verband reisender Schausteller und Handelsleute
Museum goes Volksfest - Volksfest in Corona-Zeiten
Mit dem Programm Museum goes Volksfest verfolgt der Südd. Schaustellerverband das Ziel, ausgesuchte Zielgruppen nachhaltig ins Stadtleben und die Stadtkultur zu vernetzen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnte 2020 jedoch kein Frühlingsfest stattfinden. Als eines von verschiedenen ehrenamtlichen Projekten spielten Schausteller daher unter dem Motto "Hand in Hand - Schausteller helfen" mit ihren historischen Kirmesorgeln aus Familienbesitz vor Senioreneinrichtungen gegen die Einsamkeit.

TOTAL Deutschland
Les Vitrines
Das Projekt bietet jungen Kurator*innen einen Raum, um vier Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Jahr zu kuratieren und umzusetzen. Die Schaufenster im Erdgeschoss des Französischen Instituts Berlin, Ecke Kurfürstendamm/Uhlandstraße werden jeweils über einen Zeitraum von drei Monaten Werke von Künstler*innen gezeigt, die speziell für diesen einzigartigen Ort produziert oder adaptiert wurden. Total Deutschland wird künstlerische Vermittlungsworkshops für Partnervereine anbieten, die sich für Kinder und für die berufliche Integration von Flüchtlingen einsetzen.
© Ivo Gretener

© TRUMPF
TRUMPF
Digitale Kunstpause
Seit 2013 ist die Kunstpause von TRUMPF ein beliebtes internes Veranstaltungsformat, das regelmäßig Mitarbeiter*innen am Stammsitz in Ditzingen ermöglicht, die vielfältige Kunstsammlung des Unternehmens zu erleben. Durch den Pandemie-bedingten Umzug in den digitalen Raum hat sich die Kunstpause nun für die über 14.000 TRUMPF Mitarbeiter*innen weltweit geöffnet: Zeit- und ortsunabhängig können sie im Mitarbeiterportal mehr über die Kunst bei TRUMPF erfahren. Über die sozialen Medien wird die digitale Kunstpause einer noch breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Rund alle sechs Wochen wird eine neue Ausgabe der digitalen Kunstpause veröffentlicht.

Vonovia
VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE
Der VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE wurde 2017 ins Leben gerufen und lädt seitdem einmal jährlich Nachwuchs- und ProfifotografInnen dazu ein, das Thema "Zuhause" auf künstlerische, inszenierte, konzeptionelle oder dokumentarische Weise zu beschreiben und zu interpretieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, herausragende innovative Positionen der Gegenwartsfotografie zu entdecken und zu fördern. Über den Preis selbst, Ausstellungen und Talks wird ein Dialog über das gesellschaftlich relevante Thema "Wohnen" und "Leben" angestoßen. Dieses Jahr hat das eigene Zuhause durch Corona einen neuen Stellenwert für die rund 1 Millionen MieterInnen des deutschen Wohnimmobilienunternehmens erreicht.
© Simon Bierwald

© WestLotto
Westdeutsche Lotterie
500x500 für die NRW-Kultur
Mit dem Projekt "500x500 für die NRW-Kultur" rief WestLotto KünstlerInnen aus NRW auf, einen exklusiven Videoclip zu produzieren, der den Zuschauern einen Einblick in ihre Kunst und ihre aktuelle Situation in der Corona-Pandemie gibt. Ziel dieser Initiative von WestLotto war es, den KünstlerInnen zeitnah und unkompliziert zu helfen, auf deren prekäre Situation in der Pandemie aufmerksam zu machen und ihnen und auf seinem YouTube Kanal eine digitale Bühne zu geben. WestLotto unterstützte die freien Kulturschaffenden dabei mit jeweils 500 Euro für einen Video-Clip. Das ursprünglich geplante Budget von 250.000 Euro für 500 Künstler wurde auf 375.000 Euro für 750 Teilnehmer erhöht.

Wilo-Foundation
Corona-Hilfe für Musiker und digitales Kulturleben
Die Wilo-Foundation unterstützte im April 2020 der Corona-Krise betroffene Musiker*innen und ihren Förderpartner Konzerthaus Dortmund mit ersten Livestreams. Ferner präsentierte das Dortmunder Opernensemble und NRW Juniorballett Online-Performances aus dem neuen Wilopark. Insgesamt wurden über 45 Musiker*innen unterstützt, darunter Studierende des Orchesterzentrums NRW in Dortmund, Musiker*innen des Förderprojekts Cuban-European Youth Academy sowie ein Online-Festival des Instituts für Musikalische Bildung, Dortmund.
Kultur@Home, NRW Juniorballett © Wilo-Foundation