Begrüßungsrede

Dr. Clemens Börsig, Vorstandsvorsitzender des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.
Dr. Clemens Börsig (Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.) © Holger Talinski

Lieber Herr Dr. Otto, lieber Herr Afhüppe, liebe Jurymitglieder, liebe Bewerberinnen und Bewerber um den Deutschen Kulturförderpreis 2017, sehr verehrter Herr Intendant, meine Damen und Herren,

es freut mich sehr, dass ich Sie im Namen des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und des Handelsblattes hier in der Elbphilharmonie zur festlichen Verleihung des Deutschen Kulturförderpreises begrüßen darf.

Wir würdigen heute Abend innovative unternehmerische Konzepte zur Förderung von Kunst und Kultur in Deutschland. Dabei wird erneut die unverzichtbare Rolle der Wirtschaft für ein lebendiges, sich kreativ weiter entwickelndes Kunst- und Kulturleben in unserem Land deutlich. Ohne Ihr Engagement, liebe Bewerberinnen und Bewerber, und ohne das vieler anderer Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten auf diesem Gebiet, wäre unsere Kulturlandschaft um Vieles ärmer!

An dieser Stelle darf ich schon vorab Herrn Dr. Michael Otto, meinem Stellvertreter beim Kulturkreis und Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group, sehr herzlich danken. Ohne Ihr herausragendes kulturelles Engagement, lieber Herr Dr. Otto, wären wir heute aus mehrfachen Gründen nicht an diesem Ort. Ihr Unternehmen hat nicht nur die diesjährige Verleihung des Deutschen Kulturförderpreises gefördert, sondern Sie haben selbst unglaublich viel dazu beigetragen, dass die Elbphilharmonie in ihrer heutigen Form entstanden ist.

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vertritt die Überzeugung, dass Kunst und Kultur unverzichtbar für unsere Gesellschaft sind. Seit über 65 Jahren sind wir damit auch die Institution in Deutschland, die Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten mit Rat und Tat bei Fragen rund um das Thema Kultur und Wirtschaft zur Seite stehen kann. Unsere Kompetenz entstammt dabei dem Wissen und den Erfahrungen unserer etwa 450 Mitglieder aus der deutschen Wirtschaft. Uns alle verbindet das Engagement für Kunst und Kultur.

Seit 2006 vergeben wir zusammen mit unseren Partnern, dem Handelsblatt und dem ZDF, den Deutschen Kulturförderpreis in den Kategorien „kleine, mittlere und große Unternehmen“. Auch in diesem Jahr waren die Jurymitglieder und ich beeindruckt von der Fülle und Kreativität der fast 90 eingereichten Bewerbungen. Sie changieren zwischen experimentellen Kulturförderansätzen, projektorientierten Engagements, und viele von ihnen verfolgen auch langfristige Strategien. Über die Gesamtschau der Bewerbungen können Sie sich in der aktuellen Ausgabe des Handelsblattes aber auch via Homepage des Kulturkreises ein persönliches Bild machen. Sie verdeutlicht eindrucksvoll, was die Wirtschaft gerade im Feld von Kunst und Kultur heute für die Gesellschaft leistet. Unsere Bewunderung und Hochachtung gilt deshalb all jenen, die sich neben ihrem Kerngeschäft für Kunst und Kultur stark machen!

Mit unserer heutigen Einladung möchten wir uns bei allen Bewerberinnen und Bewerbern bedanken und Ihnen beim anschließenden Get Together die Gelegenheit bieten, mit anderen Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und sich über Ihre Wege der Kulturförderung auszutauschen.

Im Grunde verdienen Sie alle gleichermaßen eine Auszeichnung für ihren beispielhaften Einsatz für die Kulturförderung. Die Jury stand daher einmal mehr vor der schwierigen, fast unlösbaren Aufgabe, sich für drei Gewinner zu entscheiden. Auch wenn heute „nur“ drei Unternehmen unseren Preis erhalten können, ist es mir wichtig, Sie alle zum Weitermachen zu motivieren. Sie werden gebraucht! Eines unserer Mitglieder hat einmal gesagt: „Ich fange genau da an, wo Staat, Kommunen, Kirchen und andere Organisationen nicht sind…!“ (Richard Borek zu FN 11/2017)

Ich möchte Sie deshalb auch ausdrücklich darum bitten, sich im kommenden Jahr wieder mit Ihren Projekten zu bewerben. Wir wollen die Öffentlichkeit auf die Vielfalt der Formen unternehmerischer Kulturförderung aufmerksam machen und erreichen, dass Ihr Engagement auch durch solche Veranstaltung wie die heutige noch viel bekannter wird.

Doch nun darf ich Sie einladen, dem weiteren Geschehen der Preisverleihung zu folgen. Unsere wunderbare Moderatorin Frau Hahlweg vom ZDF begleitet uns wie immer überaus kundig und charmant durch Abend.

Das Unternehmen Test hat uns in bewährter Weise beim Anmeldemanagement unterstützt, und ich möchte mich zudem überaus herzlich beim Kulturkreis-Mitglied, der BMW Group und Herrn Dr. Girst, bedanken. BMW stellt uns dankenswerterweise ab 20.45 Uhr bis ca. 23.30 Uhr eine Shuttle Flotte zur Verfügung und ermöglicht Ihnen so eine angenehme Heimfahrt in Hamburg. Sie sehen, auch der heutige Abend ist eine Form der Kulturförderung.

Nun darf ich um Ihre Aufmerksamkeit für Herrn Dr. Otto bitten. Ich freue mich persönlich sehr, dass nicht zuletzt durch Ihr großes Wohlwollen, lieber Herr Otto, gegenüber dem inhaltlichen Anliegen des Deutschen Kulturförderpreises die diesjährige Auszeichnungsgala an diesem besonderen Ort stattfinden kann. Ich darf Sie nun auf die Bühne bitten!

Dr. Clemens Börsig, Vorstandsvorsitzender des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.