Jury 2023

Annette Dasch © Klaus Weddig

Annette Dasch
Sopran (Vorsitz)

Die Berlinerin Annette Dasch zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit.

Zu ihren wichtigsten Partien zählen Marschallin (New National Theater Tokyo), Katia Kabanova (Komische Oper Berlin), Jenufa (Nederlandse Opera Amsterdam), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Wiener Staatsoper, Oper Frankfurt, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Oper Frankfurt), Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper München) u.v.a.

Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Simon Rattle u.v.a. zusammen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London sowie die Philharmonien von Köln und Essen.

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München. Auch in dieser Saison wird Annette Dasch zu ihrem Dasch-Salon in die Alte Oper Frankfurt einladen, in dem sie ihre ganz persönliche Musikvermittlung in den Mittelpunkt stellt.

Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.


Roman Trekel

Roman Trekel
Bariton

Roman Trekel stammt aus Pirna. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und begann seine berufliche Laufbahn an der Staatsoper Berlin, deren Ensemble er bis heute fest verbunden ist. Partien wie Graf, Don Alfonso, Wolfram, Beckmesser, Kurwenal und Amfortas gehören ebenso zum Repertoire von Roman Trekel wie Wozzeck.

Von Berlin aus entfaltet Roman Trekel seine internationale Karriere sowohl als Liedinterpret als auch als Solist internationaler Spitzenorchester und als Gast der großen Opernbühnen, so zum Beispiel der Mailänder Scala, der Royal Opera London, der Staatsopern Dresden, Hamburg, München und Wien, der Opernhäuser in Genf und Zürich, De Nederlandse Opera Amsterdam, Théâtre de la Monnaie Brüssel, des New National Theatre Tokio und der Bayreuther und Salzburger Festspiele.

Roman Trekel arbeitet mit so bedeutenden Regisseur*innen und führenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Christian Thielemann, Kent Nagano und Sir Simon Rattle zusammen.


Gerold Huber

Gerold Huber
Liedbegleiter

Geboren in Straubing studierte Gerold Huber an der Hochschule für Musik in München Klavier bei Friedemann Berger und besuchte die Liedklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. 1998 erhielt er gemeinsam mit dem Bariton Christian Gerhaher, mit dem er bereits seit Schülertagen ein festes Lied-Duo bildet, den Prix International Pro Musicis in Paris/New York, gefolgt von vielen weiteren Preisen.

Er ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, dem Lincoln Center, den Konzerthäusern in Dortmund, Baden-Baden oder dem Salzburger Festspielhaus.

Mit seinem farbenreichen, empfindsamen und intuitiven Spiel zählt Gerold Huber zu den führenden Liedpianisten unserer Zeit. Er arbeitet mit einer Vielzahl international renommierter Sängerinnen und Sänger, darunter Christiane Karg, Julia Kleiter, Christina Landshamer, Anna Lucia Richter, Tareq Nazmi, Maximilian Schmitt, Franz-Josef Selig und Georg Zeppenfeld.

Schon seit 2013 ist Gerold Huber Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik in Würzburg und erhielt im März 2022 – gemeinsam mit Christian Gerhaher – den Ruf auf dieselbe Position an der Hochschule für Musik und Theater München.


Sophie de Lint

Sophie de Lint
Direktorin Niederländische Nationaloper

Sophie de Lint ist seit der Spielzeit 2018/19 Direktorin der Niederländischen Nationaloper Amsterdam. Geboren in Rotterdam erlangte sie das Abitur in Genf. Parallel zum Schulbesuch absolvierte sie ein Violinstudium, schloss ein Studium in Business Administration ab und erwarb an der Universität Zürich den Executive Master in Arts Administration. Sophie de Lint verfügt über einen vielseitigen Werdegang mit verschiedenen künstlerischen und administrativen Funktionen in diversen Opernhäusern und Agenturen. Von 1994 bis 2001 arbeitete Sophie de Lint am Grand Théâtre de Genève und sammelte weitere künstlerische Erfahrungen als Regieassistentin an diversen Opernhäusern und Festivals, u.A. bei den Bayreuther Festspielen, dem New National Theatre Tokyo und dem Festspielhaus Baden-Baden. Von 2002 bis 2006 war sie als Künstlermanagerin bei Laurent Delage Artists Management in Wien tätig. Sie spezialisierte sich dort auf die Entdeckung und Betreuung junger Opernsänger, Dirigenten und Regisseure. Von 2006 bis 2009 hat sie diese Tätigkeit als Künstlermanagerin bei Artists Management Zürich fortgesetzt, bis sie sich dann von 2010 bis 2012 vollumfänglich auf die Vorbereitungen der neuen künstlerischen Ära am Opernhaus Zürich konzentriert hat. Von 2012 bis 2018 war sie Künstlerische Leiterin am Opernhaus Zürich.


Petra Gaich

Petra Gaich
Künstlerische Betriebsdirektorin, Salzburger Festspiele

Seit 2018 ist Petra Gaich Künstlerische Betriebsdirektorin (Oper) der Salzburger Festspiele. Davor war sie von 2007 bis 2018 Künstlerische Betriebsdirektorin der Elbphilharmonie Hamburg. Ihre berufliche Laufbahn begann 1987 in der Konzertabteilung der renommierten Künstleragentur Dr. Raab & Dr. Böhm in Wien, die viele der weltweit besten Sängerinnen und Sänger vertrat und weckte die Begeisterung für Stimmen aller Art. Auf eine kurze Phase als persönliche Mitarbeiterin von Thomas Hampson folgte die Mitarbeit im Festivalmanagement der Stadt Wien, danach der Wechsel ins Künstlerische Betriebsbüro des Wiener Konzerthauses, wo u.a. die Planung und Durchführung von Vokal-Zyklen sowie des Festivals Resonanzen in ihren Verantwortungsbereich fiel. 2007 folgte Petra Gaich dem Ruf nach Hamburg und 2018 dem nach Salzburg. Bei den Salzburger Festspielen hat Petra Gaich seit 2018 die Möglichkeit mit den unterschiedlichsten Sängerpersönlichkeiten zusammenzuarbeiten sowie mit Dirigentinnen und Dirigenten, Regieteams, Orchestern und Chören, die allesamt zu den Besten ihres Faches zählen.


Ulrich Pluta © BR Markus Konvalin

Ulrich Pluta
Leiter Künstlerische Planung BR

Ulrich Pluta ist Leiter der Künstlerischen Planung des Münchner Rundfunkorchesters des Bayerischen Rundfunks.

Der Kulturmanager, geboren in Augsburg, studierte Musik mit Hauptfach Klarinette in Köln sowie Kulturpolitik und Management in London. Ulrich Plutas musikalische Laufbahn als Klarinettist führte ihn nach Stationen bei den Essener Philharmonikern und dem Saarländischen Staatsorchester als Solo-Klarinettist zur Sächsischen Staatskapelle Dresden. Darüber hinaus gastierte er regelmäßig in großen deutschen Kulturorchestern sowie als Kammermusiker u.a. in der Wigmore Hall London. Als Kulturmanager wechselte Ulrich Pluta nach Tätigkeiten bei der internationalen Künstleragentur Askonas Holt Limited sowie der Produktionsfirma Leopard Films in London zunächst zum Künstlerischen Betriebsbüro des Münchner Rundfunkorchesters des BR. Seit der Spielzeit 2017/18 leitet er dessen künstlerische Planung.


Coaching für Bühnenpräsenz und Moderation

KS Prof. Christiane Iven

KS Prof. Christiane Iven

Christiane Iven war eine international tätige Konzert-, Lied- und Opernsängerin. Sie verabschiedete sich 2016 von der Bühne.

Konzerte gab sie mit bedeutenden Orchestern u.a. unter dem Dirigat von Marc Albrecht, Teodor Currentzis, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Julia Jones, Marko Letonja, Shao-Chia Lu, Sir Neville Marriner, Matthias Pintscher, Christian Zacharias und Lothar Zagrosek.

Ihre Liederabende mit den Pianisten Burkhard Kehring, Igor Levit, András Schiff und Jan Philip Schulze waren eine besonders wichtige Facette ihrer Konzerttätigkeit.

An der Staatsoper Stuttgart war Christiane Iven viele Jahre festes Ensemblemitglied.

Dort und an zahlreichen anderen Opernhäusern arbeitete sie u.a. mit Jossi Wieler und Sergio Morabito, Calixto Bieto, Claus Guth, Luc Perceval, Andreas Homoki, Stephan Herheim und Andrea Moses.

2023 folgt mit Verdis „La Traviata“ ihre erste eigene Regiearbeit am Theater Dessau.

Seit 2013 hat Christiane Iven eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München inne und unterrichtet auch an der Theaterakademie August Everding. Darüber hinaus arbeitet sie als Coach und Beraterin in den Bereichen Musik, Theater und Pädagogik.

www.christianeiven.de