Svenja Leiber

Leseprobe aus Staub

Svenja Leiber © Stefan Klüter
Svenja Leiber wurde 1975 in Hamburg geboren, wuchs auf dem Land auf, verbrachte vorübergehend einige Zeit mit der Familie in Saudi Arabien, machte 1995 ihr Abitur in Lübeck und ging im selben Jahr nach Berlin. Sie studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte, arbeitete in dieser Zeit intensiv an der Organisation verschiedener Kunst-Tagungen und der "Goethe-Symposien" in Weimar mit, schloss ihr Studium mit einer Bearbeitung des Weiblichen im Werk Goethes und Thomas Manns ab, arbeitet seitdem als freie Autorin und veröffentlichte bisher den Erzählungsband "Büchsenlicht", sowie die Romane "Schipino" und "Das letzte Land". Lese- und Recherchereisen führten sie u.a. in die Ukraine, nach Russland, Kuba, Kanada, Syrien, Jordanien und Israel. Sie lebt und arbeitet mit dem Künstler Ulf Aminde und den gemeinsamen Kindern in Berlin, gibt gelegentlich Schreibkurse und ist Teil von "Weiter Schreiben. jetzt", einem Portal für literarische Zusammenarbeit mit geflüchteten AutorInnen. Ihr neuer Roman "Staub", für den sie verschiedene Länder des Nahen Ostens bereiste, erschien 2018 im Suhrkamp Verlag.