TRANSFORMATION 2017

Ressource: Wohnraum Lösungen für bezahlbaren Wohnungsbau in Ballungsgebieten. Ein Wettbewerb in Kooperation mit der B&O Gruppe und mit Unterstützung der BMW AG

TRANSFORMATION 2017: „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“ © Kern/Thalmann

Prof. Gesine Weinmiller, Jury-Vorsitzende, zum Gewinnerprojekt 2017:
"Die Vielfalt der unterschiedlichen Wohnformen und Lebenswelten spiegelt die intensive Auseinandersetzung nicht nur mit architektonischen Prinzipien, sondern auch eine Befassung mit gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen wider. Die Verflechtung von Parken, Wohnen und Freibereich sind intelligent und zukunftsweisend formuliert."

Aufgabenstellung

Die "Existenzgrundlage Wohnung" ist in den Ballungsräumen zunehmend zum knappen und teuren Gut geworden. Die aktuellen Migrationsbewegungen verschärfen die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zusätzlich. Es gilt, die Städte zu verdichten und ungenutzte Areale für weiteren Wohnungsbau zu erschließen. Zu groß geplante oder oft ungenutzte Parkplätze in den Ballungsräumen sind eine solche Ressource. Es bietet sich die Möglichkeit der Überbauung, so dass nur wenig Parkraum entfallen muss. Solche Areale zu finden und für sie intelligente, baukulturell wertvolle Konzepte für die Wohnnutzung zu entwickeln, war diesmal die Aufgabe der Studierenden der sechs Hochschulen. Die Besonderheit dieses Wettbewerbs ist, dass sich jede Hochschule eine geeignete Ressource (Parkplatz) suchen musste. Im Wintersemester 2016/17 wurde an den Hochschulen entworfen und im März 2017 wurden die drei besten Arbeiten von jeder Hochschule der Jury präsentiert. Die Gewinnerentwürfe sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Die PreisträgerInnen

TRANSFORMATION 2017: Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig) vor ihrem Entwurf „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“ © Florian Heine
TRANSFORMATION 2017: Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig) vor ihrem Entwurf "moduland" © Florian Heine

1. Platz: Carla Kern und Jana Thalmann,
TU Braunschweig
"Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen"

Anerkennung: Kai Hammelsbeck, Vera Kramer
und Johannes Dangelmeyer,
Hochschule Bochum
"Living Station"

2. Platz: Marienne Wissman und Tobias Puhlmann, TU Braunschweig
"moduland"

Die teilnehmenden Hochschulen

Hochschule Bochum
Institut für ArchitekturProjektEntwicklung,
Prof. Xaver Egger

Technische Universität Braunschweig
Institut für Entwerfen und Raumkomposition,
Prof. Volker Staab

Technische Hochschule Köln
Institut für Entwerfen, Konstruieren und Gebäudelehre, 
Prof. Rüdiger Karzel

Hochschule für Angewandte Wissenschaft München
Fachbereich Architektur,
Prof. Ruth Berktold

Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Institut für Baukonstruktion und Entwerfen,
Prof. Rudolf Hierl

Universität Stuttgart
Institut für Wohnen und Entwerfen,
Prof. Thomas Jocher



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