Bewerbung

Die Wertschätzung für Kunst und Kultur zu zeigen und deren Unverzichtbarkeit für unsere Gesellschaft zu verstehen, ist immer wieder von Neuem relevant. Wo die Pandemie altbekannte Routinen, Strategien und Arbeitsfelder in Frage gestellt hat, ist die Fähigkeit zum kreativen Umgang mit Ungewissheit - ist die Begegnung mit künstlerischen Perspektiven - aktueller denn je.
Ein Jahr lang erhalten die Stipendiat*innen der Universität Mannheim und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Exkursionen einen Überblick über aktuelle Kunstproduktionen. Bei Begegnungen mit Kunstvermittler*innen und Sammler*innen lernen die Teilnehmenden die Rahmenbedingungen und Förderstrukturen des Kunstbetriebs kennen.

Ziel des Stipendiums ist es, ...

bei künftigen Führungskräften Begeisterung für Kunst und Kultur zu wecken und Verständnis für künstlerische Prozesse zu entwickeln. So vermittelt das Stipendium ausgesuchten Nachwuchsmanager*innen zusätzliche Qualifikationen und unterstützt Unternehmen bei der Auswahl von gesellschaftlich-kulturell geschulten Mitarbeiter*innen.

Das Stipendium richtet sich an ...

Masterstudierende und Doktorand*innen der Universität Mannheim und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Bei hervorragender Qualifikation können auch Bachelorstudent*innen teilnehmen, ebenso Alumni der beiden Hochschulen. Zugelassen sind alle Fachrichtungen mit Ausnahme der Kunstwissenschaften. Das Förderprogramm richtet sich in Mannheim vor allem an Studierende der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, in Karlsruhe sind insbesondere Studierende der MINT-Fächer angesprochen.
Neben ausgezeichneten Leistungen in beruflicher Hinsicht ist eine offene Persönlichkeit wichtig, die bereit ist, sich auf künstlerische Prozesse einzulassen. Weiterhin sollte der Wille erkennbar sein, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die detaillierten Zulassungsbedingungen und Bewerbungsfristen finden Sie auf der Seite der jeweiligen Universität.


Wann und wo findet das Stipendium statt?

Das Curriculum des zweisemestrigen Stipendiums wird durch einen Kurator erstellt: Der Ausstellungsmacher, Projektmanager und Kunstjournalist Konstantin Adamopoulos ist zuständig für die Entwicklung und Umsetzung des Programms.

Von März 2023 bis Februar 2024 finden die Veranstaltungen des 20. Jahrgangs in einem ungefähr monatlichen Rhythmus und unter Vorbehalt der aktuellen Corona-Situation an verschiedenen Orten in ganz Deutschland statt.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist für die Stipendiatinnen und Stipendiaten obligatorisch.


Wer kann sich bewerben?

Das Bronnbacher Stipendium wird exklusiv an der Universität Mannheim und dem KIT Karlsruher Institut für Technologie angeboten.

Universität Mannheim: Das Stipendium richtet sich an herausragende Masterstudierende und Promovierende aller Fachrichtungen. Besonders aufgefordert sind Studierende der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

KIT Karlsruher Institut für Technologie: Das Stipendium richtet sich an herausragende Studierende und Promovierende der MINT-Fächer.

Gemäß den Bologna-Richtlinien sollten sich die Studierenden vorzugsweise im Master- oder Promotionsstudium befinden. Bei besonderer Qualifikation können sich auch Bachelorstudierende oder Alumni beider Hochschulen bewerben. Des Weiteren sollen sich alle Bewerber*innen durch außerordentliche Leistungen in fachlicher und persönlicher Hinsicht auszeichnen sowie den Willen und die Motivation erkennen lassen, Verantwortung als zukünftige Manager*innen und Unternehmer*innen o. ä. zu übernehmen. Wichtig ist zudem eine offene Persönlichkeit, die bereit ist, sich auf künstlerische Prozesse und neue Lösungsansätze einzulassen.


Wie werden die Bewerber ausgewählt?

Die Stipendiaten*innen werden in einem zweistufigen Verfahren ausgewählt: In der ersten Stufe erfolgt eine schriftliche Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen (siehe unten). Unter allen bis 16. Januar 2023 fristgerecht eingegangenen Bewerbungen benennen der Kulturkreis und die Universitäten eine Vorauswahl von bis zu 16 Kandidat*innen pro Universität. Diese werden zu einem persönlichen Gespräch Ende Februar 2023 an der Uni Mannheim eingeladen. Pro Jahrgang werden bis zu 18 Stipendien vergeben.


Wer entscheidet über die Zulassung?

Das Gespräch (jeweils 3 bis 4 Bewerber*innen gemeinsam) findet vor einen Gremium an der Universität Mannheim statt. Über die Zulassung der Kandidat*innen wird in einer Beratung entschieden.
Dem Auswahlgremium gehören an: Je ein Vertreter oder eine Vertreterin der Universitäten, der Kurator, die Geschäftsführung des Kulturkreises, Mitglieder des Kulturkreises, Förderer sowie Alumni des Bronnbacher Stipendiums.


Wann erfahre ich, ob ich zugelassen wurde?

Die Entscheidung des Gremiums wird den Studierenden nach der Beratung des Auswahlgremiums in der Regel innerhalb von 24 Stunden nach dem Bewerbungsgespräch mitgeteilt.


Wo erhalte ich weitere Informationen?

Weitere Informationen zum Bronnbacher Stipendium erhalten Sie beim Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. von Mareike Poppinga (m.poppinga@kulturkreis.eu) oder beim Kurator Konstantin Adamopoulos (mail@konstantinadamopoulos.de).


Wo reiche ich meine Bewerbung ein?

Studierende der Universität Mannheim senden die angegebenen Bewerbungsunterlagen bitte per E-Mail in einem pdf-Dokument an Mareike Poppinga, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft (m.poppinga@kulturkreis.eu). 

Studierende des KIT bewerben sich über die eigene Bewerbungsplattform des KIT: https://www.irm.kit.edu/bronnbacher-stipendium.php


Bis wann kann ich mich bewerben?

Die Bewerbung für den 20. Jahrgang des Bronnbacher Stipendiums ist ab sofort bis einschließlich Montag, 16. Januar 2023 möglich.


Welche Bewerbungsunterlagen muss ich einreichen?

Bitte fassen Sie folgende Dokumente in einem pdf zusammen:

Immatrikulationsbescheinigung

Transcript of Records sowie Bachelorzeugnis (oder entsprechende Zwischenprüfung)

Zeugnis der Hochschulreife

Lebenslauf (in deutscher Sprache)

Motivationsbericht (eine Din A4-Seite, in deutscher Sprache)


DATENSCHUTZHINWEIS:
Die Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten wird nach den Vorgaben des Datenschutzes gehandhabt. Ohne die notwendigen Angaben kann Ihre Bewerbung nicht berücksichtigt werden.
Die Bewerbungsdaten werden vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. im Bewerbungsverfahren verwendet und an die im Rahmen des Auswahlverfahrens beteiligten Personen weitergegeben. Dieses geschieht per E-Mail.
An dem Auswahlverfahren beteiligt sind jeweils ein*e Vertreter*in der Geschäftsstelle des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft, Vertreter*innen der Universität Mannheim und des KIT, Vertreter*innen des Arbeitskreises Kulturelle Bildung des Kulturkreises, Förderer des Programms, der Kurator und Alumni.
Ihre Bewerbungsunterlagen erhalten daher, beschränkt auf das Auswahlverfahren, auch die beteiligten Partner.
Nach §§ 21, 22 LDSG haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten bzw. deren Berichtigung zu verlangen.