Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Michael Freiherr v. d. Tann, Mitglied

Den Sinn von Kunst und Kultur zu erkennen, bekommt man normalerweise nicht in die Wiege gelegt, sondern erfasst ihn erst im Laufe seines Lebens. Wir können uns mit Farbtheorien und Harmonielehre befassen, damit ist aber weder Musik noch ein Bild geschaffen. Erst durch künstlerische Bearbeitung entsteht das, womit wir gerne leben und wovon wir oft zehren.

 

 

Vor einigen Jahren hatte ich Gelegenheit, bei einem Auswahlwettbewerb im Fach Cello dabei zu sein, der damals noch im Kloster Haydau bei Kassel stattfand. Während der Pause kamen meine Frau und ich mit den Juroren ins Gespräch. Beeindruckt von der Musikalität der Künstler fragte ich ein Jurymitglied, was denn bei Musikern wichtiger sei, Musikalität oder technisches Können? Hierauf erhielt ich die eindeutige Antwort: 90% sind technisches Beherrschen des Instruments, der Rest ist Musikalität. An diese Antwort muss ich seither auch bei der Betrachtung eines Kunstwerks denken, sei es aus der Antike, dem Mittelalter oder der Gegenwart. Ohne das Beherrschen der Materie ist wohl kein Künstler in der Lage, ein überzeugendes Werk zu schaffen. Aber wie üblich gibt es auch hier sicher Ausnahmen.