Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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90er Jahre

Dem Umstand, dass die Mitglieder des Kulturkreises nicht mehr ausschließlich der Industrie, sondern allen Teilen der Wirtschaft entstammten, trug man 1992 mit der Erweiterung des Namens „Kulturkreis im BDI e.V.“ zu „Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.“ Rechnung. 1996 folgte der Umzug des Kulturkreises von Köln nach Berlin, wo er 1999 ein gemeinsames Quartier mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft BDI, BDA (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) im neu erbauten Haus der Deutschen Wirtschaft bezog. Als Schnittstelle zwischen Kunst und Wirtschaft richtete der Kulturkreis eine Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst, das „Kunstfenster im BDI“, im Haus der Deutschen Wirtschaft ein.

 
Die 90er Jahre in Bildern

Auf die wachsende Bedeutung von Kultursponsoring im Marketing-Mix vieler Unternehmen reagierte der Kulturkreis 1996 mit der Gründung des Arbeitskreises Kultursponsoring (AKS). Mit Hilfe des Arbeitskreises sollten gemeinsame Positionen für eine faire Partnerschaft von Kultur und Wirtschaft formuliert und das Sponsoring durch den regelmäßigen Austausch zwischen den Unternehmen professionalisiert werden. Gleichzeitig unterstrich der Kulturkreis im Schweriner Manifest (1993) die nachhaltige Verpflichtung aller Unternehmer der Kultur gegenüber: „Kultur ist kein austauschbares oder kurzfristig verzichtbares Konsumgut, sondern eine andauernde Investitionspflicht“.

Im Rahmen seiner Grundsatzförderung begleitete der Kulturkreis von 1992 bis 2006 den Aufbau eines Museums für moderne Kunst in Ostdeutschland, die Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig. Bereits vor der Wende hatte sich der Kulturkreis für einen Austausch zwischen westdeutschen und ostdeutschen Kunstschaffenden und -vermittlern eingesetzt. Ab 1992 begann der Kulturkreis, nach 1945 entstandene Kunstwerke seiner Sammlung der im Gründungsprozess befindlichen Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig als Schenkung zu überlassen. Über 75 der vor 1945 entstandenen Werke wurden verkauft, um den Umbau des Galeriegebäudes zu finanzieren.