Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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70er Jahre

In den 70er Jahren begann der Kulturkreis, seine Förderprogramme zu modernisieren: In der Bildenden Kunst wurde erstmals eine Gruppierung wie die Gruppe Zebra (1971) ausgezeichnet. Von 1973 bis 1976 ermöglichte der Kulturkreis im Rahmen seiner Grundsatzstiftung „Künstler arbeiten in Industriebetrieben“ 62 Künstlern die Arbeit in Produktionsstätten von Mitgliedsunternehmen. Einige der in diesen Jahren geförderten Künstler traten 1977 auf der Documenta 6 mit Werken dieser Schaffensphase auf, so u. a. Joachim Bandau mit seinem 1973 bei Daimler-Benz in Stuttgart produzierten Kabinenmobile und Hans Peter Reuter mit seinem 1976 im Wessel-Werk in Bonn gefertigten Kachelraum.

 
Die 70er Jahre in Bildern

Schwer erschüttert wurde der Kulturkreis 1977 durch die Ermordung Jürgen Pontos durch die „Rote Armee Fraktion“. Jürgen Ponto war dem Kulturkreis als Vorstandssprecher des langjährigen Kulturkreis-Mitglieds Dresdner Bank eng verbunden. 1972 gründete er mit Herbert von Karajan eine Stiftung der Dresdner Bank zur Förderung junger Musiker, ab 1973 stand er dem Gremium Musik des Kulturkreises vor. Wie keine andere Unternehmerpersönlichkeit verband Jürgen Ponto visionäres Unternehmertum mit sozialem und kulturellem Verantwortungsbewusstsein.