Programmbereiche
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Literatur sowie Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Originäre Aufgabe des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ist die unmittelbare Künstlerförderung. Die Gründer wollten eine Institution aufbauen, in der sich die einzelnen Mitglieder persönlich engagieren. Dieser Leitgedanke ist bis heute prägend: In seinen vier Gremien Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik setzen sich Mitglieder des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie externe Fachberater unter dem Vorsitz bekannter Unternehmerpersönlichkeiten mit der Arbeit junger Künstler auseinander und prämieren herausragende Leistungen.
Die Fördertätigkeit des Kulturkreises ist von zwei Merkmalen geprägt: Die finanziellen Zuwendungen haben stets einen mäzenatischen Hintergrund, das heißt, kein Geber verbindet seine Förderung mit dem eigenen Namen oder knüpft diese an Bedingungen. Die vorgegebenen Themen und Projekte werden grundsätzlich auf ihr zukunftsgerichtetes sowie innovatives Potenzial überprüft und nach entsprechenden Gesichtspunkten ausgewählt.
Service und Beratung an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft bietet der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft Mitgliedern mit seinen Arbeitskreisen – Arbeitskreis Kultursponsoring (AKS), Arbeitskreis Kulturelle Bildung (AKB) und Arbeitskreis Ausland für Kulturelle Aufgaben (AKA). Hierbei handelt es sich vor allen um Beratungsleistungen im Bereich Kultursponsoring, um die Vermittlung von kultureller Kompetenz für künftige Führungskräfte über Recruitment-Maßnahmen sowie um das Angebot, bei der Abwicklung von Kulturförderprojekten im Ausland behilflich zu sein.
Zudem ist der Kulturkreis im Bereich Kulturpolitik aktiv. Er versteht sich als Sprachrohr von kulturfördernden Unternehmen. Um Unternehmen in ihrem Engagement für Kunst und Kultur zu bestärken und dieses Engagement einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft seit 2006 gemeinsam mit seinem Partnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung den Deutschen Kulturförderpreis für herausragende unternehmerische Kulturförderung.
Über die Förderung in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik hinaus initiiert der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Rahmen der sogenannten Grundsatzförderung richtungweisende Kulturprojekte mit modellbildendem Charakter.
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