Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
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TRANSFORMATION 2016/17

Ressource: Wohnraum
Lösungen für bezahlbaren Wohnungsbau in Ballungsgebieten

Ein Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016/17 in Kooperation mit der B&O Gruppe und mit Unterstützung der BMW AG für Studierende von sechs Hochschulen aus ganz Deutschland

Die „Existenzgrundlage Wohnung“ ist in den Ballungsräumen zunehmend zum knappen und teuren Gut geworden. Die aktuellen Migrationsbewegungen verschärfen die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zusätzlich. Es gilt, die Städte zu verdichten und ungenutzte Areale für weiteren Wohnungsbau zu erschließen. Zu groß geplante oder oft ungenutzte Parkplätze in den Ballungsräumen sind eine solche Ressource. Es bietet sich die Möglichkeit der Überbauung, so dass nur wenig Parkraum entfallen muss. Solche Areale zu finden und für sie intelligente, baukulturell wertvolle Konzepte für die Wohnnutzung zu entwickeln, war diesmal die Aufgabe der Studierenden der sechs Hochschulen.

Die Besonderheit dieses Wettbewerbs ist, dass sich jede Hochschule eine geeignete Ressource (Parkplatz) suchen musste. Im Wintersemester 2016/17 wurde an den Hochschulen entworfen und im März 2017 wurden die drei besten Arbeiten von jeder Hochschule der Jury präsentiert. Die Gewinnerentwürfe sind mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger erhalten ihre Auszeichnung am 7. Oktober 2017 im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises in München. 

Die Preisträger 2017

Aus den 17 Entwürfen von Studierenden der Hochschulen Bochum, Braunschweig, Köln, München und Regensburg wählte die hochkarätige Fachjury die gelungensten Lösungen für bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten. Der mit 6.000 Euro dotierte 1. Platz ging an das Team Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig). Sie überzeugten mit ihrem Projekt „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“. Den 2. Platz und 3.000 Euro Preisgeld erhielten Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig) für das Projekt „moduland“. Darüber hinaus wurde eine Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro an Kai Hammelsbeck, Vera Kramer und Johannes Dangelmeyer (Hochschule Bochum) für den Entwurf „Living Station“ vergeben.

Die Entwürfe des Ideenwettbewerbs, die am 6. und 7. März 2017 in der Hochschule München der Jury vorgestellt wurden, zeigen kreative Ansätze, auch kleinste Parzellen für den Wohnungsbau nutzbar zu machen. „Wir sind hocherfreut über die ebenso vielfältigen wie einfallsreichen Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer. Den Siegerentwurf könnten wir ohne weiteres realisieren“, so Dr. Ernst Böhm (B&O Gruppe).

Der Gewinnerentwurf von Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig) überzeugt mit seiner Neuinterpretation des Typus „Stadthaus“. Im Statement der Jury, unter dem Vorsitz von Prof. Gesine Weinmiller, heißt es: „Die Vielfalt der unter-schiedlichen Wohnformen und Lebenswelten spiegelt die intensive Auseinanderset-zung nicht nur mit architektonischen Prinzipien, sondern auch eine Befassung mit gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen wider. Die Verflechtung von Parken, Wohnen und Freibereich sind intelligent und zukunftsweisend formuliert.“

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1. Platz: Carla Kern und Jana Thalmann (TU Braunschweig): „Das Stadthaus neu gedacht – eine Symbiose von Parken und Wohnen“, Foto: Florian Heine

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2. Platz: Marienne Wissmann und Tobias Puhlmann (TU Braunschweig): „moduland“, Foto: Florian Heine

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  Anerkennung: Kai Hammelsbeck, Vera Kramer und Johannes Dangelmeyer (Hochschule Bochum): „Living Station“, Foto: Florian Heine

Die teilnehmenden Hochschulen:

  • Hochschule Bochum
    - Institut für ArchitekturProjektEntwicklung, Prof. Xaver Egger
  • Technische Universität Braunschweig
    - Institut für Entwerfen und Raumkomposition, Prof. Volker Staab
  • Technische Hochschule Köln
    - Institut für Entwerfen, Konstruieren und Gebäudelehre, Prof. Rüdiger Karzel
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaft München
    - Fachbereich Architektur, Prof. Ruth Berktold
  • Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
    - Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Prof. Rudolf Hierl
  • Universität Stuttgart
    - Institut für Wohnen und Entwerfen, Prof. Thomas Jocher
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pdf Aufgabenstellung 2016/17