Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Hintergründe

Die verschiedenen Aspekte und Implikationen der Corporate Cultural Responsibility sind von Fachleuten aus Universitäten, Beratungsgesellschaften und kulturellen Initiativen erörtert worden. Die Texte stammen aus dem Gemeinschaftsprojekt „Corporate Cultural Responsibility“ des Siemens Arts Program mit der Universität Witten/Herdecke von 2004. Zum 1. Juni 2006 gingen die Internetseite und deren Inhalte auf den Kulturkreis der deutschen Wirtschaft über. Die im Folgenden kurz angerissenen Artikel finden Sie - nach Autoren geordnet - jeweils nebenstehend als Download. Zusätzlich veranschaulichen ausgewählte Unternehmensbeispiele die Vielfältigkeit der Kulturförderung in Deutschland.

 Zur Wertschöpfung in Unternehmen tragen wesentlich die Fähigkeiten bei, die die Mitarbeiter in „Wertschöpfungsspielen“ außerhalb des Unternehmens erwerben. Michael Hutter sieht daher in der Pflege der kulturellen Umwelt eine grundlegende strategische Aufgabe für Unternehmen.

Wie kulturelle Umwelten von Unternehmen konkret aussehen können und welche Potenziale sie in ihrer Diversität bergen, beschreibt Dorothea Kolland am Beispiel von Kulturarbeit in sozialen Brennpunkten mit multiethnischer Bevölkerung – Bereiche, die sie als Frühwarnsystem und Lernorte der Gesellschaft begreift.

Jens Riedel erweitert den Blickwinkel: Ihm geht es um den Umgang mit Diversität im Rahmen weltweiter interkultureller Kommunikation. Die Globalisierung konfrontiert Unternehmen mit dem Phänomen einer Renaissance kultureller Unterschiede, was gerade den Westen dazu herausfordert, wechselseitige Lernprozesse zu realisieren.

In welcher Beziehung steht das Konzept der Corporate Cultural Responsibility zu den gebräuchlichen Begriffen der Corporate Social Responsibility und der Corporate Citizenship? Und um welche Werte geht es diesen Ansätzen jeweils? Josef Wieland erörtert diese Fragen unter Rückgriff auf die Ergebnisse einer Diskussion des Economic and Social Council der UN 2002, die Definitionen der beiden letztgenannten Konzepte erbracht hat.

Wenn man vom kulturellen Austausch zwischen Unternehmen und ihrer Umwelt spricht, muss man verschiedene Bedeutungen des Begriffs „Kultur“ auseinander halten. Fritz B. Simon  zeigt, wie Kultur im engeren Sinne, als Kunst, Unternehmen bei der Bewusstmachung ihrer eigenen „Kultur“, ihrer eigenen kulturellen Regeln, helfen kann.

Die Regeln der Unternehmenskultur können jedoch durch den Austausch mit Kunst und Kultur nicht nur reflektiert, sondern auch positiv beeinflusst werden. Wie Michael Müller ausführt, entsteht so eine lebendige Unternehmenskultur, die flexibel auf neue Entwicklungen reagieren kann.

Wie Unternehmen von einem grenzüberschreitenden Austausch mit ihrer kulturellen Umwelt durch das Erlernen neuer, zukunftsorientierter Fähigkeiten profitieren können, stellt  Bernhard von Mutius dar.

Stephan A. Jansen fragt danach, welchen Wert Sozial- und Kultur-Kapital für Unternehmen eigentlich hat. Auch er stellt fest, dass derartige Wertschöpfungen gerade an den Grenzen des Unternehmens stattfinden.

Was es konkret bedeutet, genau an dieser Grenze zwischen Unternehmen und Kultur zu arbeiten, erläutert Annemarie Türk am Beispiel der österreichischen Initiative KulturKontakt Austria.

Dietmar N. Schmidt beschreibt den Grenzraum zwischen Ökonomie und Kultur als häufig genug schwieriges Terrain und zeigt Möglichkeiten auf, dennoch Wege zueinander zu finden.

Am Beispiel des „Szene-Marketing“ führt Franz Liebl aus, wie das Marketing einen Zugang zu weitgehend ästhetisch motivierten und definierten Gruppen finden kann und welche Fehler dabei gemacht werden können. 

 

pdf Beitrag M. Hutter
pdf Beitrag D. Kolland
pdf Beitrag J. Riedel
pdf Beitrag J. Wieland
pdf Beitrag F. B. Simon
pdf Beitrag M. Müller
pdf Beitrag B. von Mutius
pdf Beitrag S. A. Jansen
pdf Beitrag A. Türk
pdf Beitrag D. N. Schmidt
pdf Beitrag F. Liebl