Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Angeregt durch das Rheingau Musik Festival rief der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. im Juni 2014 die Arbeitsgruppe "Kultur und Compliance" ins Leben. Hintergrund für die Einberufung der Arbeitsgruppe waren die komplexen und teils intransparenten Compliance-Regelungen, die Wirtschaftsunternehmen in allen Bereichen ihres Handelns beachten müssen. Innerhalb eines halben Jahres hatte die Arbeitsgruppe ein Modell „Berliner Compliance Modell“ entworfen, das einen Vorschlag zum korrekten Umgang mit Compliance-Vorgaben anbot und eine Art Richtschnur bilden könnte, nach der Kultur- und Veranstaltungsmanager, Amtsträger, aber vor allem auch Sponsoren mit weniger Bürokratie und mit mehr Sicherheit agieren könnten. Kernbestandteil des Papiers sind Verhaltensregeln für gesponserte Veranstaltungen, die mit Einladungen von Kunden einhergehen – ein Erfordernis für Kulturinstitutionen, um Sponsorengelder einwerben zu können. Dabei war die Arbeitsgruppe der Auffassung, dass in dieser Angelegenheit keine direkte Notwendigkeit zu Änderungen im Steuerrecht bestehe. Mit den gültigen Regelungen der Vorversteuerung geldwerter Vorteile nach §37b EStG wäre ein praxistaugliches Instrument vorhanden.


Der Entwurf wurde 2015 dem Bundesjustizministerium und dem Bundesfinanzministerium vorgelegt, mit Verweis auf die Zuständigkeit der Länder jedoch von keiner Seite anerkannt oder ratifiziert.

Der Entwurf wurde in der Folge im Vorstand des Arbeitskreises Kultursponsoring (heute: Arbeitskreis Kulturförderung) des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft kritisch diskutiert. 2016 wurde beschlossen, die Arbeit am sog. "Berliner Compliance Modell" aus fachlichen Gründen nicht mehr fortzusetzen. Der Kulturkreis verfolgt diese Thematik seither nicht weiter und ist auch nicht mehr Teil der Arbeitsgruppe.