Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Architekturwettbewerb 2016: QUARTIER 4.0 – auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Offenbach

Ein Wettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2015/16 in Kooperation mit der Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG

Für die Entwicklung und Neunutzung des ehemaligen Güterbahnhof-Areals in Offenbach werden zukunftsweisende Baukonzepte benötigt. Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat deshalb gemeinsam mit dem Immobilienunternehmen Aurelis Real Estate, der Stadt Offenbach, dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und den Stadtplanern Albert Speer & Partner eine Aufgabenstellung für den studentischen Ideenwettbewerb formuliert. Die 17 Entwürfe, die am 8. März 2016 in Offenbach einer Jury präsentiert wurden, zeigen die Bandbreite architektonischer und städtebaulicher Gestaltungsmöglichkeiten für das Areal auf.

Die Preisträger 2016

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt seinen Architekturpreis 2016 an die Studierenden Marie Haibt und Jan-Timo Ort, Universität Stuttgart. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf „netzWERK Ostbahnhof“. Den 2. Platz erhielten Yvonne Relet und Henriette Commichau (Universität Stuttgart) mit dem Entwurf „InBalance – Stadtraum, Nachbarschaft, Alltag - Zukunft“. Drei Anerkennungen für ihre Entwürfe gingen an die Teams Frederike Kloth und Sarah Rihm, HCU Hamburg, Florian Burkhard und David Meurer, Universität Stuttgart, sowie Samim Mehdizadeh und Verena Klaus, TU Darmstadt. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro.

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Die Gewinner Marie Haibt und Jan-Timo Ort vor ihrem Entwurf "netzWERK Ostbahnhof"

Foto: Sebastian Simon

Marie Haibt und Jan-Timo Ort

mit dem Entwurf: „netzWERK Ostbahnhof“

Universität Stuttgart (Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, Professor Markus Allmann und Lehrstuhl Institut Internationaler Städtebau, Prof. Dr. Astrid Ley)
(Architekturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016, honoriert mit 4000 Euro)

Die Jury sagte zum Gewinnerentwurf „netzWERK Ostbahnhof“: „Überzeugend analysiert die Arbeit den Kontext und fügt das Quartier in die Stadt ein. […]  Industrie 4.0 wird in einer kleinteiligen, lebendigen Heterogenität gedacht, die auf ein kooperatives Miteinander setzt.“

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Die Gewinnerinnen des 2. Preises Yvonne Relet und Henriette Commichau vor ihrem Entwurf "InBalance – Stadtraum, Nachbarschaft, Alltag - Zukunft"

Foto: Sebastian Simon

Yvonne Relet und Henriette Commichau

mit dem Entwurf: „InBalance – Stadtraum, Nachbarschaft, Alltag - Zukunft“

Universität Stuttgart (Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, Professor Markus Allmann und Lehrstuhl Institut Internationaler Städtebau, Prof. Dr. Astrid Ley)
(2. Preis, honoriert mit 3000 Euro)

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Frederike Kloth und Sarah Rihm (Anerkennung) vor ihrem Entwurf "Berührungspunkte"

Foto: Sebastian Simon

Frederike Kloth und Sarah Rihm

mit dem Entwurf: „Berührungspunkte“

HCU Hamburg (Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre, Prof. Gesine Weinmiller)
(Anerkennung, honoriert mit 1000 Euro)

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Florian Burkhard und David Meurer (Anerkennung) vor ihrem Entwurf "MODUL 4.0"

Foto: Sebastian Simon

Florian Burkhard und David Meurer

mit dem Entwurf: „MODUL 4.0“

Universität Stuttgart (Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, Professor Markus Allmann und Lehrstuhl Institut Internationaler Städtebau, Prof. Dr. Astrid Ley)
(Anerkennung, honoriert mit 1000 Euro)

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Samim Mehdizadeh
(Anerkennung) vor seinem gemeinsamen Entwurf "MORPHO QUARTIER" mit Verena Klaus

Foto: Sebastian Simon

Samim Mehdizadeh und Verena Klaus

mit dem Entwurf: „MORPHO-QUARTIER“

TU Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Nachhaltiges Bauen, Prof. Christoph Kuhn
(Anerkennung, honoriert mit 1000 Euro)

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Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Offenbach (Foto: aurelis)

Das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs soll zum „Quartier 4.0“ werden – zu einem Standort für die sogenannte Urban Production. Hinter diesem Begriff stecken Unternehmen, die im Zuge von Industrie 4.0 durch digitale und damit immissionsarme Produktionstechniken näher an die Innenstädte heranrücken und sich mit Wohnen mischen können. Die Ausbildung eines Quartiers zum Leben und Arbeiten mit dem Schwerpunkt Urban Production könnte einen wesentlichen Beitrag zur Neuausrichtung der Stadt leisten. 

Sechs Hochschulen waren eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen:


  • • TU Darmstadt, Fachgebiet Entwerfen und Nachhaltiges Bauen, Prof. Christoph Kuhn
    • TU Dresden, Lehrstuhl für Industriebau/ Wissensarchitektur, Prof. i.V. Dr. Jörg Rainer Nönnig
    • HCU Hamburg, Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudelehre, Prof. Gesine Weinmiller
    • KIT Karlsruher Institut für Technologie, Institut Entwerfen und Bautechnik/ Fachgebiet Baukonstruktion, Prof. Ludwig Wappner
    • Universität Stuttgart, Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens, Professor Markus Allmann und Lehrstuhl Institut Internationaler Städtebau, Prof. Dr. Astrid Ley
    • TU Wien, Lehrstuhl für Industriebau und interdisziplinäre Bauplanung, Prof. Christoph Achammer  und Lehrstuhl für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Prof. Dr. Erich Raith

Die ausführliche Aufgabenstellung des Architekturwettbewerbs 2015/16 finden Sie nebenstehend zum Download.
Weitere Informationen zum Ergebnis des Wettbewerbs finden Sie in der Pressemeldung.

Die Ergebnisse werden bei der Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016 in Magdeburg vorgestellt.

 

Download

pdf Aufgabenstellung 2016
pdf Wettbewerbsprotokoll
      2016