Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
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Wolfram Höll gewinnt den Dramatikerpreis 2015

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergibt 2015 seinen mit 10.000 Euro dotierten Dramatikerpreis an Wolfram Höll. Die zehnköpfige Jury wählte den Preisträger aus 18 vorgeschlagenen AutorInnen aus. Mit dem diesjährigen Preis verbunden ist eine Aufführung am Theater Bonn. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises vom 9.-11. Oktober 2015 in Karlsruhe statt.

Wolfram Höll_ Affolter/Savolainen  
Wolfram Höll
Foto: Affolter/Savolainen

Nicola Bramkamp, Schauspieldirektorin am Theater Bonn und diesjährige Kooperationspartnerin, zur Juryentscheidung: Wolfram Höll ist ein Sprachpoet, ein Wortkomponist, dem es gelingt, persönliches mit artifiziellem zu einem ganz eigenen Text zu verbinden: eine Geschichte die berührt, ohne eingeübte Sehgewohnheiten abzurufen. Eine ganz neue Entdeckung für die dramatische Literatur.

Neben Nicola Bramkamp (Theater Bonn) gehörten der Jury an: Dr. Markus Kerber (Bundesverband der deutschen Industrie e.V.), Christine Dössel (Sueddeutsche Zeitung), Judith Gerstenberg (Schauspiel Hannover), Martina Grohmann (Theater Rampe), Christian Holtzhauer (Kunstfest Weimar), Peter Spuhler (Badisches Staatstheater Karlsruhe), Dr. Liane Bednarz (Noerr LLP), Dr. Franziska Nentwig (Kulturkreis) und Franziska Rieger (Kulturkreis).

Wolfram Höll (*1986 in Leipzig) studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und Theater an der Hochschule der Künste Bern. Er arbeitet als Autor, Theater- und Hörspielregisseur. Mit seinem Debütstück »Und dann« war er 2012 zu Gast beim Heidelberger sowie Berliner Stückemarkt und wurde mit mehreren Nachwuchspreisen ausgezeichnet. Im Oktober 2013 wurde das Stück am Schauspielhaus Leipzig uraufgeführt. 2014 gewann Höll mit »Und dann«in der Inszenierung von Claudia Bauer den Mülheimer Dramatikerpreis und wurde in der Kritikerumfrage des Fachmagazins Theater heute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Wolfram Höll arbeitete in der Spielzeit 2014/15 als Hausautor am Theater Basel, das sein Stück »Vom Verschwinden vom Vater« im Mai 2015 uraufführte. Im Februar wird sein neues Stück "Drei sind wir" (AT) am Schauspiel Leipzig uraufgeführt.