Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Nino Haratischwili erhält den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2015

Die Autorin Nino Haratischwili erhält den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2015.  Der Preis wird im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises am 10. Oktober 2015 in Karlsruhe verliehen.

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Nino Haratischwili
(Foto: Danny Merz Sollsuchstelle)

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, Georgien, ist eine Theaterautorin und -regisseurin. Sie studierte Filmregie in Tbilissi und Hamburg, wo sie heute als freie Regisseurin und Autorin lebt. In 2010 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Ihr Romandebüt Juja erschien 2010 und im darauffolgenden Jahr Mein sanfter Zwilling. Ihr aktueller Roman Das achte Leben (Für Brilka) erschien 2014 bei der Frankfurter Verlagsanstalt.

Der Jury, die unter Vorsitz von Nina Hugendubel in diesem Jahr in der Literaturwerkstatt Berlin tagte, gehörten an: Dr. Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin), Michael Hametner (MDR Leipzig), Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Literarische Gesellschaft Karlsruhe), Regina Dyck ("poetry on the road", Bremen) sowie Unternehmerpersönlichkeiten und Mitglieder des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.

Juryvorsitzende Nina Hugendubel über die Entscheidung für die Literaturpreisträgerin 2015: „Mit Nino Haratischwili wird eine starke Stimme ihrer Generation ausgezeichnet. Sie beweist in ihren Büchern einen meisterlichen Umgang mit der deutschen Sprache.“

Der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ist einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise in der Sparte Prosa, der jährlich an einen deutschsprachigen Autor vergeben wird.  Zu den Preisträgern in der über 60-jährigen Geschichte des Kulturkreises zählen u. a. Heinrich Böll (1953), Ingeborg Bachmann (1955), Thomas Bernhard (1967), Elias Canetti (1971), Christoph Ransmayr (1986), Daniel Kehlmann (1998) und Tilman Rammstedt (2009).

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