Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Deutscher Kulturförderpreis 2014 geht an Allianz Kulturstiftung, Sparda-Bank West eG und Architekturbüro Reichert

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. hat am 25. November 2014 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung die Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises 2014 bekannt gegeben. Mit diesem Preis wird schon seit 2006 das kulturelle Engagement von Unternehmen gewürdigt. Die Jury bewertete die Projekte der rund 60 Bewerberunternehmen nach Kriterien wie Neuartigkeit und Kreativität des Förderkonzepts, Einbindung ins Unternehmen, Nachhaltigkeit sowie kulturelle Relevanz. Die Preise gingen an:

 
Impressionen vom Deutschen Kulturförderpreis 2014 im HVB-Forum in München
Fotos: Stefan Obermeier


Kategorie große Unternehmen (mehr als 2.000 Mitarbeiter):
Allianz SE für das Projekt „Das Weiße Meer – Literaturen rund um das Mittelmeer“

Gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin (lcb) initiiert die Allianz Kulturstiftung seit 2012 eine Dialogreihe mit Lesungen, Diskussionen und Workshops mit Journalisten, Schriftstellern, Aktivisten sowie Vertretern der Zivilgesellschaft aus Ländern des mediterranen Kulturraums. „Das Weiße Meer“ symbolisiert dabei als Traditionsbegriff den historischen Verbund der Hafenstädte rund um das Mittelmeer. Die Kooperationspartner vor Ort bestimmen Format und Themen der Begegnungen gleichberechtigt mit. Den Veranstaltungen in den Gastgeber-Städten, wie Triest, Tirana und Alexandria, folgt eine Spiegelveranstaltung im lcb in Berlin. Laudator Kai Wiesinger (Schauspieler) betont am Abend der Verleihung: „Es sind die großen Mythen und Erzählungen, die das kulturelle Erbe im Mittelmeerraum bestimmen. Und es ist das Medium „Erzählen“, das den Dialog erst ermöglicht.“



Kategorie mittlere Unternehmen (200 bis 2.000 Mitarbeiter):
Sparda-Bank West eG für das Projekt „Sparda-MusikNetzWerk“

Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West unterstützt kreative, modellhafte Projekte in Nordrhein-Westfalen, die die Zukunftsfähigkeit der Musikschulen stärken. Darüber hinaus werden jährlich Kooperationsprojekte öffentlicher Musikschulen sowie Laienmusikvereine mit ihren nicht-kommerziellen Partnern ausgezeichnet. Das „Sparda-MusikNetzWerk“ bringt verschiedene Institutionen und Vereine zusammen, vernetzt und motiviert sie zu gemeinsamen Projekten. Der Laudator Willi Steul (Intendant von Deutschlandradio Kultur) äußert sich zum Engagement wie folgt: „Es kommen einem die Tränen, wenn man sieht, wie der eigenständige Musikunterricht in unseren Schulen immer mehr ins Hintertreffen gerät. Ich freue mich daher sehr, im Namen der Jury das Sparda-MusikNetzWerk mit dem Deutschen Kulturförderpreis 2014 auszeichnen zu dürfen. Denn solche Projekte müssen sich herumsprechen, damit man sie nachahmen kann!“



Kategorie kleine Unternehmen (bis 200 MItarbeiter):
Architekturbüro Reichert für das Projekt „Asylothek“

Die „Asylothek“ des Architekturbüros Reichert in Nürnberg hilft seit 2012, die gesellschaftliche und bildungstechnische Betreuung von Asylbewerbern zu verbessern. Mit einem breit aufgestellten sozialen und künstlerischen Angebot soll den Asyl-Suchenden ab dem ersten Tag ihrer Ankunft die Orientierung und die soziale Einbindung in die Gesellschaft erleichtert werden. Ausgangspunkt für alle Aktivitäten ist die ehrenamtlich initiierte und betriebene Bibliothek im Asylbewerberheim Kohlenhofstraße in Nürnberg. Die Asylothek initiiert künstlerische Workshops und Kulturaustauschprogramme. Im Projekt „Kinder helfen Eltern“, kommt die oft rasch entwickelten Deutschkenntnisse des Nachwuchses zur Geltung. Wichtige Inhalte des täglichen Lebens vermitteln Kinder ihren Eltern in der Heimatsprache. Laudator Siegmund Ehrmann (Vorsitzender des Kulturausschuss im Deutschen Bundestag) äußert sich am Abend der Verleihung zum Projekt wie folgt: „Das Projekt zeigt hervorragend, wie viel man mit wenig Mitteln, dafür mit umso mehr Engagement und Gesellschaftsgeist erreichen kann. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt in ganz Deutschland viele Nachahmer findet!“



Der Deutsche Kulturförderpreis wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI gemeinsam mit seinen Partnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung seit 2006 jährlich an Unternehmen für herausragende Kulturförderung vergeben. Mit der festlichen Preisverleihung ist der Kulturkreis in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge bei der HypoVereinsbank in München zu Gast. 350 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Medien folgten der Moderation von Barbara Hahlweg (ZDF-heute-Moderatorin) durch den Abend.

Herzlichen Dank für die großzügige Gastfreundschaft an die HypoVereinsbank, an AUDI für den Shuttle-Service sowie an die Getränke-Partner Südliche Weinstraße und Goldrausch. Großer Dank gebührt auch der Redaktion von 3sat-Kulturzeit für die Erstellung der Kurzfilme über die Gewinnerprojekte. 

Laudationes und Festrede

pdf Festrede Prof. Dr. Hermann
      Parzinger

pdf Laudatio Siegmund
      Ehrmann

pdf Laudatio Dr. Willi Steul
pdf Laudatio Kai Wiesinger