Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Reinhard Kaiser-Mühlecker erhält den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014

Der mit 20.000 Euro dotierte Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. geht 2014 an Reinhard Kaiser-Mühlecker. Der Preis wurde im Rahmen der 63. Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft am 19. Oktober 2014 in Hamburg verliehen.

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Reinhard Kaiser-Mühlecker (Foto: privat)

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren. In Wien studierte er Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung. Als Literat war er 2007 Stipendiat des Herrenhauses Edenkoben. 2008 debütierte er mit dem Roman "Der lange Gang über die Stationen". Es folgten vier weitere Romane, zuletzt "Schwarzer Flieder" (2014). Seine Arbeit wurde u.a. mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.

Der Jury, die unter Vorsitz von Dr. Stephan Frucht (Geschäftsführer des Kulturkreises) in diesem Jahr auf der Leipziger Messe tagte, gehörten an: Michael Hametner (MDR Leipzig), Birgit Peter (Literaturhaus Leipzig) Kristina Maidt-Zinke und Jürgen Jakob Becker (Deutscher Übersetzerfonds, Berlin) sowie die Mitglieder des Gremiums Literatur des Kulturkreises. Jurymitglied Oliver Zille (Direktor der Leipziger Buchmesse) über die Entscheidung für die Literaturpreisträger 2014: „Mit der Übersetzerin Eveline Passet und dem Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker sind zwei herausragende Preisträger gefunden worden, deren Werk wir mit diesen Auszeichnungen würdigen und einem breiten Lesepublikum empfehlen möchten.“

Der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ist einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise in der Sparte Prosa, der jährlich an einen deutschsprachigen Autor vergeben wird.  Zu den Preisträgern in der über 60-jährigen Geschichte des Kulturkreises zählen u. a. Heinrich Böll (1953), Ingeborg Bachmann (1955), Thomas Bernhard (1967), Elias Canetti (1971), Christoph Ransmayr (1986), Daniel Kehlmann (1998) und Tilman Rammstedt (2009).