Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Dramatikerpreis 2014 für Nis-Momme Stockmann

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. vergab 2014 seinen mit 10.000 Euro dotierten Dramatikerpreis an Nis-Momme Stockmann. Die elfköpfige Jury wählte den Preisträger aus 21 vorgeschlagenen AutorInnen aus. Mit dem diesjährigen Preis verbunden ist eine Aufführung am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Die offizielle Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises vom 17.-19. Oktober 2014 in Hamburg statt.

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Nis-Momme Stockmann

Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und diesjähriger Kooperationspartner, zur  Juryentscheidung: „Nis-Momme Stockmann transportiert in Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir wurde ein weltanschauliches Anliegen und macht politisches Theater, das auch formal durch die Verwendung ganz unterschiedlicher Formen und Sprachen überzeugt. Das Stück ist eine Überforderung im positiven Sinne: überbordend, sprachgewaltig und ohne Zweifel herausfordernd.“

Neben Peter Spuhler gehörten der Jury an: Dr. Markus Kerber (Vorsitzender Gremium Darstellende Kunst des Kulturkreises), Andreas Beck (Schauspielhaus Wien), Hermann Beil (Deutsche Akademie der Darstellenden Künste), Nicola Bramkamp (Theater Bonn), Burkhard Kosminski (Nationaltheater Mannheim), Christina Zintl (Theatertreffen Stückemarkt), Dr. Frank Grischa Feitsch (Feitsch & Feitsch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH), Antonia Ruder (BMW Group), Dr. Stephan Frucht (Kulturkreis) und Franziska Rieger (Kulturkreis).

Nis-Momme Stockmann (*1981 auf Föhr) studierte Sprache und Kultur Tibets in Hamburg, Medienwissenschaften in Odense (Dänemark) und später Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Seine Stücke wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. erhielt er für Der Mann der die Welt aß beim Heidelberger Stückemarkt 2009 den Haupt- und Publikumspreis und im gleichen Jahr den Werkauftrag des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens. In der Kritikerumfrage des Fachmagazins Theater heute wurde Nis-Momme Stockmann zum Nachwuchsdramatiker des Jahres 2010 gewählt. Von 2009 bis 2012 arbeitete er als Hausautor für das Schauspiel Frankfurt. Stockmann schreibt sowohl Theaterstücke als auch Hörspiele, Lyrik und Prosa. Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir wurde im September 2012 unter der Regie von Lars-Ole Warburg am Staatstheater Hannover uraufgeführt und besticht durch poetische Sprachgewalt und die furiose Auseinandersetzung mit einem großen Thema.