Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Clemens J. Setz erhält den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013

Der mit 20.000 Euro dotierte Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. geht 2013 an Clemens J. Setz. Der Preis wurde im Rahmen der 62. Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft am 19. Oktober 2013 in Weimar verliehen.

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Clemens J. Setz
(Foto: Paul Schirnhofer)

Clemens J. Setz, 1982 in Graz geboren, studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. 2007 erschien sein Romandebüt Söhne und Planeten. Seine Romane setzen sich mit den Gefahren seelischer Überlastung und dem großen Einfluss des Fantastischen auf das Innenleben des Menschen auseinander. Der Autor spickt seine Geschichten mit grotesken Ideen und subtilem Horror und zeigt sich als scharfer Beobachter der menschlichen Natur.

Der Jury unter Vorsitz von Nina Hugendubel gehörten an: Barbara Heine (Kuratorin Vattenfall Lesetage), Regina Dyck (poetry on the road festival Bremen), Richard Kämmerlings (Die Welt) sowie die Mitglieder des Gremiums Literatur des Kulturkreises.

Nina Hugendubel zur Juryentscheidung: „Der schwindelerregende Roman Indigo von Clemens Setz spielt nicht nur mit Fakten und Fiktion, sondern vor allem auch mit den Grenzen des menschlichen Verstands des Lesers und baut dabei eine unsagbare Spannung auf.“

Der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft ist mit 20.000 Euro einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise in der Sparte Prosa. Im zweijährigen Wechsel wird zudem ein mit je 10.000 Euro dotierter Poesie- bzw. Übersetzerpreis verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen u. a. Heinrich Böll (1953), Ingeborg Bachmann (1955),Thomas Bernhard (1967), Elias Canetti (1971), Christoph Ransmayr (1986), Daniel Kehlmann (1998) und Tilman Rammstedt (2009).