Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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ars viva-Preis 13/14
Björn Braun, John Skoog und Adrian Williams

Der ars viva-Preis für Bildende Kunst geht in diesem Jahr an Björn Braun (*1979), John Skoog (*1985) und Adrian Williams (*1979). Der Preis ist mit drei Ausstellungen an namhaften Museen im In- und Ausland, der Herausgabe eines zweisprachigen Katalogs und einer Künstleredition verbunden. Zudem erhalten die Künstler ein Preisgeld von je 5.000 Euro. Die Auswahl des vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. jährlich vergebenen Förderpreises stand 2013 unter dem Suchbegriff „Wahrheit / Wirklichkeit“.

 
ars viva-Preisträger 13/14

Die drei Preisträger wurden aus 59 vorgeschlagenen Künstlerinnen und Künstlern aus- gewählt. Zwölf Finalisten präsentierten ihre Arbeiten während einer zweitägigen, finalen Juryrunde persönlich in ihren Ateliers und in der Berlinischen Galerie. Zur Entscheidung für die Preisträger sagt der Vorsitzende des Gremiums Bildende Kunst im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Ulrich Sauerwein: „Die diesjährigen Preisträger setzen sich in ihren Werken auf sehr unterschiedliche und feinsinnige Art und Weise mit der Relation des Individuums zur Welt auseinander. Sie geben individuelle Antworten auf die Frage, was eigentlich Wahrheit ist, und haben in ihrer künstlerischen Qualität überzeugt.“

Der in Berlin geborene und in Karlsruhe lebende Künstler Björn Braun beschäftigt sich in seinen Objekten, Collagen sowie Film- und Diainstallationen mit Transformationsprozessen von Materialien. Durch das bewusste Verlassen einer genuin menschlichen Perspektive verfolgt er einen sehr poetischen Ansatz in seinem Werkprozess. John Skoog, der aus Schweden stammt und in Frankfurt am Main lebt und arbeitet, begibt sich in seinen Filmen auf die Suche nach den Wahrheiten und Geschichten, die ganz alltäglichen Momenten, Handlungen und Ritualen innewohnen. Die amerikanische Künstlerin Adrian Williams, ebenfalls in Frankfurt wohnhaft, untersucht in ihren Performances, Filmen und Installationen die Zwischentöne zwischen Bild, Klang und Text, die die Imagination des Betrachters anregen, eine eigene Wirklichkeit zu kreieren.

Der Jury unter dem Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten neben sieben Mitgliedern des Gremiums Bildende Kunst des Kulturkreises in diesem Jahr die Kuratorinnen Dr. Ulrike Bestgen (Neues Museum Weimar), Anna Musini (GAM – Galleria civica d’arte moderna e contemporanea Torino) und Bernd Reiß (MMK – Museum für Moderne Kunst Frankfurt) an.

Am Samstag, den 19. Oktober 2013, wird die erste ars viva-Ausstellungsstation im Neuen Museum Weimar eröffnet (bis Januar 2014). Die nachfolgenden Ausstellungsstationen sind:
MMK – Museum für Moderne Kunst Frankfurt (Ausstellungsdauer 8. Februar - 6. April 2014) und GAM – Galleria civica d’arte moderna e contemporanea Torino (Ausstellungsdauer 25. Juni – 7. September 2014).