Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Poesiepreis 2009: Barbara Köhler erhält Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft

Barbara Köhler erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Poesiepreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2009. Der Preis wurde im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft vom 9. bis 11. Oktober 2009 in Mainz/ Wiesbaden verliehen. 

preistraeger-literatur1.jpg Barbara Köhler
   

Mit Barbara Köhler, 1959 in Burgstädt geboren, „wird eine der wichtigsten Lyrikerinnen ihrer Generation ausgezeichnet. Die Sprache ist ihr ein Medium, das stets verändert und erweitert werden kann – bis hinein in den Raum des Gegenständlichen und des Bildhaften. Das Experimentelle wird für Barbara Köhler dabei niemals zum Selbstzweck. Es dient ihr als Mittel zur Erkundung der menschlichen Existenz und der Ausdruckswelten. In diesem Sinne hat Barbara Köhler mit ihrer jüngsten Buchveröffentlichung „Niemands Frau" (Suhrkamp 2007) die „Odyssee" auf furiose Weise neu interpretiert: ein Wagnis, das in der Gegenwartslyrik seinesgleichen sucht“, begründet Jurymitglied Jan Bürger die Entscheidung der Jury.

Der Jury unter Vorsitz von Nina Hugendubel gehörten 2009 an: Dr. Jan Bürger (Deutsches Literaturarchiv Marbach), Dr. Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin), Dr. Susanne Gilbert-Sättele (dpa) sowie Mitglieder des Gremiums Literatur des Kulturkreises.

Der Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft gehört mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 40. 000 Euro jährlich zu den am höchsten dotierten deutschen Literaturpreisen. Der Prosapreis ist mit 20. 000 Euro dotiert, die Preise in den Sparten Poesie, Dramatik und Übersetzung jeweils mit 10. 000 Euro. Der Poesie- und Übersetzungs-Preis wird im zweijährigen Wechsel vergeben.