Gremium Bildende Kunst
Das Kulturkreis-Gremium Bildende Kunst vergibt jährlich unter dem Vorsitz von Dr. Arend Oetker den mit je 5.000 Euro dotierten „ars viva“-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft für Bildende Kunst an junge Künstler. Die Auswahl erfolgt nach thematischen Schwerpunkten wie „Zeit“, „Identität“, „Erzählung“, "Sound" oder "Inszenierung", die aktuelle Tendenzen in der zeitgenössischen Kunst widerspiegeln. Verbunden mit dem „ars viva“-Preis ist eine gleichnamige Ausstellungsreihe, die jeweils in drei wechselnden Institutionen für zeitgenössische Kunst – zwei davon in Deutschland, eine im europäischen Ausland – gezeigt wird. Zur Ausstellung erscheinen ein umfassender zweisprachiger Katalog und eine limitierte Edition.
Astrid Nippoldt vor ihrer Video-Arbeit ‘The Serendip Stadium’
Nico Dockx vor seiner Installation ‘seismographic fabrics’
Marcellvs L. vor seiner Video-Installation ‘ebbing.flowing
Florian Hecker vor seiner elektro-akustischen Komposition ‘Dark Energy’
Tris Vonna Michell
Keren Cytter
Simon Dybbroe Möller
Manuel Graf
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"ars viva"-Preisträger 07/08 und 08/09 |
Für den „ars viva“-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft können sich Künstler nicht selbst bewerben. Mögliche Kandidaten werden von den Mitgliedern des Gremiums und den Fachberatern vorgeschlagen und in gemeinsamen Sitzungen ausgewählt.
Über die “ars viva” hinaus veranstalten der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und sein Gremium Bildende Kunst im Kunstfenster des Hauses der Deutschen Wirtschaft in Berlin halb- bis einjährlich Ausstellungen mit Künstlern, die eingeladen werden, speziell für diesen Raum eine Arbeit zu entwickeln. Mit den Ausstellungen wendet sich der Kulturkreis an Mitarbeiter und Gäste des Hauses sowie an eine interessierte Öffentlichkeit. Während der Bürozeiten kann das Kunstfenster nach telefonischer Anmeldung besucht werden.
Der Jahresring wird im Auftrag des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und seines Gremiums Bildende Kunst einmal im Jahr von Dr. Brigitte Oetker in Zusammenarbeit mit einem Gastkurator herausgegeben. Der Jahresring zählt zu den Standardwerken zu Themen der Rezeption zeitgenössischer Bildender Kunst.
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