Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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ars viva 10/11 – Labor / Laboratory: Nina Canell, Klara Hobza, Markus Zimmermann und Andreas Zybach

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. vergab im Jahr 2010 den mit je 5.000 Euro dotierten ars viva-Preis im Bereich Bildende Kunst an Nina Canell (*1979), Klara Hobza (*1975), Markus Zimmermann (*1978) und Andreas Zybach (*1975). Die Auslobung des Förderpreises stand unter dem Thema „Labor / Laboratory“.

ars viva-Preisträger 10/11

Der Jury unter Vorsitz von Dr. Arend Oetker gehörten die Kuratoren Dr. Ulrike Groos und Dr. Daniel Spanke (Kunstmuseum Stuttgart), Ingrid Mössinger und Anja Richter (Kunstsammlungen Chemnitz), Vasif Kortun und November Paynter (Platform Garanti Contemporary Art Center, Istanbul) sowie Dr. Christane Schneider (westlondonprojects, London) und sechs Mitglieder des Gremiums Bildende Kunst des Kulturkreises an.
 
Die Preisträger erhielten den ars viva-Preis im Rahmen der Jahrestagung des Kulturkreises, die vom 15. bis 17. Oktober 2010 in Chemnitz stattfand. Dort wurde am Samstag, den 16. Oktober 2010, um 20.00 Uhr die erste ars viva-Ausstellungsstation in den Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet (Ausstellungsdauer: 11. Oktober bis 30. Januar 2011). Die folgenden Ausstellungsstationen waren:  SALT Beyoğlu, Istanbul (8. April – 1. Juni 2011) und Kunstmuseum Stuttgart (18. Juni – 23. Oktober 2011).

Die vier Preisträger wurden aus 39 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt. Die Jury überzeugte bei Nina Canell und Andreas Zybach vor allem der ephemer-experimentelle Charakter ihrer sowohl poetischen als auch humorvollen Installationen. Bei Klara Hobza war die Unbedingtheit ihrer performativen und vor allem prozessorientierten Versuchsanordnungen ausschlaggebend für die Preisvergabe. Die Neukontextualisierung von Alltagsgegenständen und die sinnlich-ästhetische Erforschung unserer räumlichen Wahrnehmung in Form von „Guckkästen“ beeindruckte die Jury bei Markus Zimmermann in besonderem Maße. Dazu der Vorsitzende des Gremiums Bildende Kunst im Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Dr. Arend Oetker: „Die Preisträger zeichnen sich durch sehr unterschiedliche und einfallsreiche Herangehens- und Arbeitsweisen in Zusammenhang mit dem Thema aus. Die mitunter vom Zufall gelenkte Erforschung von Materialien und Situationen sowie den damit verbundenen biologischen, physikalischen und gesellschaftlichen Fragestellungen faszinierten mich bei der diesjährigen Auswahl besonders.“