Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
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Archiv Architektur-Projekte

Architekturpreis 2008: „Transformation – Handel & Wandel“

Die aktuelle Handelsarchitektur, die Städte und Gemeinden nachhaltig prägt, zählt nicht zum Kanon der Architekturtypologien, die an Hochschulen selbstverständlich gelehrt werden, wie zum Beispiel Museum, Theater oder Verwaltungsbau. Der Städtebau des 20. Jahrhunderts ordnete ‚Versorgung’ als existenzielle Kategorie dem Wohnen unter, das außerhalb der City stattzufinden hatte. Shopping Center und Discountmärkte allein verfügen heute jedoch über jeweils etwa 14 Mio. m² Verkaufsfläche in Deutschland mit stark wachsender Tendenz. Diese und andere Handelsformate müssen deshalb als architektonisch, ökonomisch, urbanistisch und nicht zuletzt als ökologisch relevante Bauaufgaben wahrgenommen werden. Die Handelsflächen in der Stadt sollten immer gemeinsam von Projektträger und Kommune konzipiert werden, um für beide Seiten eine langfristig stabile Entwicklung zu gewährleisten. Als Ort für die exemplarische Bearbeitung des Themas „Handel &Wandel“ wurde ein Handelstandort in Hamburg ausgewählt.

Weitere Informationen zum Architektur-Projekt 2008 „Handel & Wandel“ unter
Projekt Hamburg 

Architekturpreis 2006/2007: „Transformation – Vom Bayerwerk zum Chemiepark“

Der Umbau des Chemie- und Pharmaunternehmens Bayer AG, der seit 2003 vollzogen wird, hat aus den Bayerwerken Leverkusen den Bayer Chemiepark mit zahlreichen Einzelunternehmen und einer Bayer Holding entstehen lassen. Am Beispiel dieses Umbaus wurden allgemeine Fragen zum Städtebau im Zusammenhang mit wirtschaftlichem Strukturwandel von den Teilnehmern untersucht. Eine besondere Herausforderung dieser Aufgabe war die Integration von Teilen des Bayer-Geländes in den Stadtraum. Neben der notwendig gewordenen räumlichen Neuordnung des Gebietes und der Gestaltung von Freiräumen waren zudem geeignete Maßnahmen zur Ansiedlung neuer, chemienaher Unternehmen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Architektur-Projekt 2006/2007 „Transformation – Vom Bayerwerk zum Chemiepark“ unter Projekt Leverkusen.  

Architekturpreis 2004/2005: „Transformation – Osthafen Frankfurt am Main“

In einer städtebaulichen Aufbruchsituation ist die Gefahr einer verfestigenden Monostrukturierung des Hafens – sei es durch Ausbau der Logistik oder durch Ansiedlung von Dienstleistung – unverkennbar. Im Rahmen des Wettbewerbs sollten das Planungsgebiet Osthafen Frankfurt am Main aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet sowie neue Ansätze und Konzepte entwickelt werden, die dem Umdenken zur Re-Lokalisierung von gewerblicher und industrieller Lohnarbeit entsprechen: Innerstädtischer, urbaner „Zwischenraum" sollte für zukünftige Formen von lokaler Arbeit erhalten, zwischengenutzt und „kultiviert" werden.

Weitere Informationen zum Architektur-Projekt 2004/2005 „Transformation Osthafen Frankfurt am Main“ unter Projekt Frankfurt am Main 

Architekturpreis 2002/2003: „Transformation – Was passiert, wenn Städte schrumpfen?“

Am Beispiel von zwei Städten in Ost und West – Leipzig und Völklingen –, die aus unterschiedlichen Gründen Einwohner verlieren, suchten Studenten nach Lösungen für schrumpfende Städte. Die damit verbundenen Umstrukturierungsprozesse bieten Chancen für neue Ansätze im Bereich Wohnen, Arbeiten, Kultur und Gesellschaft, die ein kontrolliertes „Rückzugsmanagement" hinter sich lassen.

Weitere Informationen zum Architektur-Projekt 2004/2005 „Transformation – Was passiert, wenn Städte schrumpfen?“ unter Projekt Völklingenund Projekt Leipzig.