Takehito Koganezawa "polyrhythm"
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Polyrhythm
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Takehito Koganezawa (*1974)
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Impressionen der Installation
"Polyrhythm" |
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zeigt von Februar 2009 bis Januar 2010 im Kunstfenster im BDI in Berlin die Ausstellung „Polyrhythm“ des japanischen Künstlers Takehito Koganezawa (*1974).
Der Künstler hat für das Kunstfenster im BDI eine Installation mit 55 farbigen Neonröhren geschaffen. Die vertikal und horizontal auf den beiden gegenüberliegenden Wänden des Kunstfensters angeordneten Leuchten wurden eigens für diese Installation in achtzehn verschiedenen Farben gefertigt. Unter dem Titel „Polyrhythm“ pulsiert ihr buntes Licht in einer vom Künstler angelegten „Farben-Melodie“ und lässt das Kunstfenster bis Januar 2010 immer wieder anders erstrahlen. Als Taktgeber fungieren 28 Transformatoren, die bis zu drei der Röhren verbinden, und das An und Aus ihres Lichtscheins synchronisieren. Der Künstler versteht das blinkende Farbenspiel als Denkimpuls für den Betrachter, der sich angeregt von Licht und Rhythmus in Gedanken davon tragen lassen kann. Die bewusste Vermeidung einer konkreten Bedeutungsvermittlung dieser Installation ist charakteristisch für das vielfältige Werk Takehito Koganezawas, das neben den neuerdings entstehenden Neonarbeiten auch in Buntstiftzeichnungen, Collagen, Videoarbeiten und Performances seinen Ausdruck findet.
Takehito Koganezawa wurde 2005 mit dem "ars viva"-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zum Thema "Identität" ausgezeichnet.
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