Kulturkreis
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert seit 1951 Kunst und Kultur und setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kultur als unverzichtbare Ressource verstanden wird.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft fördert Künstler in den Sparten Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik und bietet seinen Mitgliedsunternehmen Service und Beratung in den Bereichen Kultursponsoring, Corporate Collecting, kulturelle Bildung und auswärtige Kultur.
Zu den Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zählen die bedeutendsten deutschen Unternehmen.
Hier finden Sie aktuelle Ankündigungen und Veranstaltungshinweise des Kulturkreises.
Hier finden Sie Pressemitteilungen und Dossiers des Kulturkreises.
Aktuelles
Über uns
Programmbereiche
Mitglieder
Presse / Publikationen
Videos
Gremium Architektur
Gremium Literatur
Gremium Darstellende Kunst
Gremium Bildende Kunst
Gremium Musik
Arbeitskreis Kultursponsoring
Arbeitskreis Corporate Collecting
Arbeitskreis Kulturelle Bildung
Arbeitskreis Ausland für Kulturelle Aufgaben
CSR und CCR
Deutscher Kulturförderpreis
Grundsatzförderung
Kulturpolitik

Der Wettbewerb – Themenschwerpunkte

Entsprechend den sich über die Jahre wandelnden Bedingungen und Fragestellungen für Städtebau und Architektur veränderten sich auch die thematischen Schwerpunkte unter denen im Bereich Architektur gefördert wurde. Die einzelnen Themenschwerpunkte sind nachfolgend kurz erläutert; eine Übersicht aller Architekturpreisträger steht Ihnen rechts zum Download zur Verfügung.  

Historisches Erbe – 60er Jahre

In den 60er Jahren bemühte sich das Gremium Architektur intensiv um den Erhalt historischer Altstädte. Am Beispiel von Regensburg wurde eine Methodik für die Erhaltung und Erneuerung alter Städte erarbeitet. Die Leitung des Projekts hatte Prof. Sep Ruf, insgesamt wurde für das Projekt etwa 1 Mio. D-Mark ausgegeben.

Neue Urbanität – 70er Jahre

In den 70er Jahren griff das Gremium die Frage nach den neuen Städten auf, nach neuen Siedlungen, die am Rande der Städte entstanden.Auch hier ging es um die soziale Komponente der Architektur. Das Gremium stellte die Frage nach neuen Lebensgewohnheiten und Lebensgemeinschaften der Menschen.

Industriearchitektur – 80er Jahre

Die 80er Jahre waren geprägt durch die Beschäftigung mit Industriearchitektur. 1983 bis 1987 erarbeiteten Prof. Kurt Ackermann und Otl Aicher eine Maßstäbe setzende Ausstellung zum Thema »Industriearchitektur« im Auftrag des Kulturkreises, die in mehr als 50 Städten gezeigt wurde. Von 1987 bis 1992 wurden unter dem Thema »Industriebau vor Ort« in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Hochschulen zahlreiche exemplarische Bauaufgaben gelöst.

Architektur Ost-West – 90er Jahre

Die 90er Jahre standen im Zeichen der Wiedervereinigung. Das Gremium initiierte studentische Ideenwettbewerbe für die Entwicklung städtebaulicher Visionen für Plattenbaustadtteile (Schwerin), für industrielle Brachflächen (Dessau); das Problem der Zersiedelung der Landschaft wurde bearbeitet (Weimar/Erfurt), ebenso der Landschaftsverbrauch (Lausitz). Im Rahmen des Projektes in Dessau entstand 1995 die Idee, eine innerstädtische Industriebrache als Standort für das geplante Umweltbundesamt zu nutzen. Heute steht das Umweltbundesamt dort – gebaut vom Büro Sauerbruch Hutton.

Vision-Stadt21 – 2000er Jahre

Mit dem Thema Stadtschrumpfung (Leipzig/Völklingen), dem Thema Hafenumnutzung (Osthafen in Frankfurt am Main), dem Thema Neustrukturierung der Industrie (Bayer AG in Leverkusen) und den Veränderungen des Handels (ECE in Hamburg) wurden die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts aufgenommen. Die Aufgabenstellungen der nächsten Jahre werden sich mit dem Thema Globalisierung beschäftigen.

Download

pdf Architektur Preisträger
      bis 2016